Ersehnter BreitbandausbauHaupt- und Finanzausschuss befürwortet Fördermaßnahmen

Haupt- und Finanzausschuss befürwortet Fördermaßnahmen

Geretsried – Der Breitbandausbau an Geretsrieder Schulen, das Rathaus und weite Teile des Stadtgebiets soll mit Hilfen des Freistaats vorangetrieben werden. Der Haupt- und Finanzausschuss befürwortete die Maßnahmen einstimmig.

„Ich kann dem nur zustimmen, würde mir aber wünschen, wenn auch Geretsrieder Unternehmen schnelle WLAN-Anschlüsse bekommen“, begrüßte CSU-Stadtrat Volker Reeh die Entscheidung. Wirtschaftsförderin Rebecca Geisler berichtete davor in einem Kurzvortrag, dass sowohl die Schulen als auch das Rathaus unterversorgt sind. Die Breitbandausbau-Maßnahmen und der Anschluss ans Glasfasernetz an der Isardamm-Grundschule, der Karl-Lederer-Grund- und Mittelschule sowie an der Mittelschule an der Adalbert-Stifter-Straße kosten rund 135.000 Euro, am Rathaus wird mit Kosten in Höhe von rund 45.700 Euro gerechnet. 

Im übrigen Stadtgebiet müssen rund 275.000 Euro in die Hand genommen werden – 80 Prozent soll der Freistaat übernehmen. Bereits im Juli 2018 entschied der Stadtrat, die einzelnen Anschlüsse mit öffentlichen Mitteln im Rahmen des Förderprogramms zu erschließen. Dazu erfolgte eine Ausschreibung für die Erschließung der angegebenen Gebiete. „Da zu dieser Ausschreibung kein Angebot eines Telekommunikationsanbieters erfolgte, konnte der Ausbau nicht erfolgen“, bedauerte Geisler. Mittlerweile wurde die Stadt vom Bayerischen Breitbandzentrum informiert, dass ein Telekommunikationsanbieter mitgeteilt hat, wieder Angebote auf Ausschreibungsangebote abzugeben. Die Leistungsanforderung der Stadt beträgt 150Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. 

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss, die Ausschreibung im dritten Verfahren erneut in einer beschränkten Ausschreibung auszuführen. „Wir stehen in Geretsried wahrlich nicht auf der Sonnenseite des Breitbandausbaus“, sehnt Volker Reeh eine Verbesserung herbei.Peter Herrmann

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