Hoffen auf einen kulturellen Herbst

Weiter unklar, ob beliebtes Festival in Geretsried stattfinden kann

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Wegen Corona kann Konstantin Wecker sein Programm „Utopia“ nicht rechtzeitig für den Kulturherbst fertig stellen. Alternativ könnte er ein Solo-Programm liefern, wie Festivalleiter Günter Wagner (r.) hofft.

Geretsried – Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass der Kulturherbst im Oktober in irgendeiner Form stattfinden kann. Änderungen gibt es aufgrund von Corona aber ohnehin, wie Festivalleiter Günter Wagner mitteilt.

„Leider ist es bisher noch nicht klar, ob der Geretsrieder Kulturherbst im Oktober 2020 wie geplant stattfinden kann. Wir alle hoffen, dass es noch vor der Sommerpause klare Vorgaben von behördlicher Seite gibt, welche sich dann auch auf den Oktober anwenden lassen“, so Wagner.

Bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird, werde der Vorverkauf für alle Veranstaltungen des Geretsrieder Kulturherbstes ausgesetzt. Sollte der Kulturherbst auf Oktober 2021 verschoben werden, werden Kulturfreunde auf der Webseite des Kulturherbstes über Ersatztickets sowie einen Rückgabemodus der Tickets informiert. Eines steht bereits fest: „Aufgrund der Coronakrise wird es Konstantin Wecker leider nicht gelingen, die Produktion ,Utopia‘ bis Oktober fertig zu stellen. Sollte der Kulturherbst wie geplant stattfinden, wird Herr Wecker „solo“ bei uns im Zirkuszelt auftreten“, verspricht Wagner. Der Eintritt hierfür werde günstiger. Bereits verkaufte Karten können zurückgegeben werden oder die Preisdifferenz wird an der Abendkasse erstattet. Sollte der Kulturherbst in 2021 stattfinden, wird „Utopia“ eben dann aufgeführt. „Wir bitten die Karteninhaber daher, sich mit Rückforderungen noch zu gedulden, bis die endgültige Entscheidung über eine eventuelle Verschiebung gefallen ist“, so Wagner abschließend. tka

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Aktuelle Infos finden sich stets auch online auf www.kulturherbst-geretsried.de.

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