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Hubschraubereinsätze der Bergwacht: zwei Frauen verletzen sich am Fuß

Das Einsatzfahrzeug VW Amarock der Bergwacht Lenggries bringt die Retter zum Landeplatz des Hubschraubers und sichert diesen zusätzlich ab
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Das Einsatzfahrzeug VW Amarock der Bergwacht Lenggries bringt die Retter zum Landeplatz des Hubschraubers und sichert diesen zusätzlich ab.

Lenggries – Zweimal mussten die Einsatzkräfte der Bergwacht Lenggries am vergangenen Wochenende ausrücken und dabei Bergsteigern in Not helfen.

Der erste Einsatz ereignete sich am Samstag gegen 14 Uhr im Bereich Schafreuter: Eine Skitourengeherin verletzte sich bei der Abfahrt am Knie und konnte nicht mehr selbstständig weiterfahren. „Aufgrund der abgelegenen Örtlichkeit wurde ein Rettungshubschrauber hinzugezogen“, berichtet Sprecherin Lina Feile von der Lenggrieser Bergwacht.

Um zur Verunglückten zu kommen, hat der Rettungshubschrauber aus Reutte einen Bergretter am Lenggrieser Sportplatz aufgenommen. Oben angekommen wurde die Patienten dann per Rettungswinde evakuiert.

Ein weiterer Notruf ereilte die Bergwacht Lenggries dann einen Tag später. Am Sonntag ebenfalls gegen Mittag, hatte sich eine Bergsteigerin im Bereich der Staffelalm in der Jachenau am Fuß verletzt.

Auch hier war ein Rettungshubschrauber zum Einsatz gekommen. Denn die Verletzte Frau musste ebenfalls per Winde geborgen werden. Nach erfolgreicher Rettung vom Berg wurde die Bergsteigerin im Bereich Jachenau abgesetzt.

„Die aktuelle Schneelage erschwerte für die Bergwacht die Rettungsaktionen“, berichtet Feile, „da Fahrstraßen teilweise durch den gefallenen Neuschnee und abgegangenen Muren nicht mehr benutzt werden können“. Deshalb greifen die Bergretter zum Einsatz eines Rettungshubschrauber, um wertvolle Zeit zur schnellen Rettung zu sparen. dwe

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