Aufatmen in Spatzenloh

Icking baut einen Sicherheitszaun an den Gleisen

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Mit einem Zaun zwischen Siedlung und Gleisen will die Gemeinde die Gefahr bannen.Foto: Peter Herrmann

Icking – Große Erleichterung bei den Eltern von Spatzenloh: die Gemeinde Icking hat nach langem Hin und Her beschlossen, einen Zaun zwischen den Häusern und der S-Bahn zu bauen.

Es geht hier um die Sicherheit der Kinder, das hatte die Bürgerinitiative Verkehrssicherheit Icking schon lange deutlich gemacht. Denn nur wenige Meter trennen das Wohngebiet von den Gleisen, und im Einheimischenmodell Spatzenloh haben sich viele junge Familien angesiedelt.

Nun wird die Gemeinde einen 115 Meter langen Zaun aus eigener Tasche bezahlen, denn die Deutsche Bahn hatte einer finanziellen Beteiligung kategorisch abgelehnt. Errichtet wird nun allerdings kein Stabmattenzaun aus Metall wie zunächst gefordert, sondern ein hölzerner Staketenzaun. Er fand breite Unterstützung im Gemeinderat, weil er sich mit seiner Optik nicht nur besser ins Landschaftsbild füge, sondern zudem auch die deutlich günstigere Variante sei.

Die Kosten liegen nur bei 5.000 Euro anstatt bei 26.000 Euro aufwärts. Auch für die Montage hat die Gemeinde eine praktikable Lösung gefunden. Sie will den Zaun auf der bereits vorhandenen Planke anbringen, so dass aufwändige Erdarbeiten nicht notwendig sind.

Zu der Höhe des Zauns mit 1,20 Metern gab es verschiedene Meinungen – Claudia Roederstein (UBI) etwa plädierte für eine Aufstockung. Was verworfen wurde mit den Gegenargumenten, dass die senkrechten Pfosten das Hinaufklettern erschweren würden, außerdem könne jeder einen Zaun ersteigen, der das mutwillig plane. Hier sah der Gemeinderat die Eltern mit entsprechenden Ermahnungen in der Pflicht.

Die Bahn hat bereits ihre Genehmigung zu dem Zaun erteilt. Auch die Bewohner von Spatzenloh sind froh, dass ihr Anliegen Gehör fand. Dass der Fußgängerübergang ganz geschlossen wird, war nicht in ihrem Sinn. Aufgeschlossen stand der Gemeinderat sogar einer Verlängerung der Einzäunung bis zum Sportplatz gegenüber, doch dafür braucht es einen zweiten Anlauf. ha

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