Ickinger Gemeinderäte schieben mehrere Projekte in der Kommune an

Steile Treppe am Egartsteig wird entschärft

Egartsteig Gemeinderat Icking
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Die steile Treppe am Egartsteig war mit Kinderwagen kaum begehbar. Eine neue Kofferspur erleichtertet dies nun.

Icking – Eine lange Tagesordnung hielt die Ickinger Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung wach bis halb zwölf Uhr nachts. Doch ausgeruht nach der langen Sommerpause konnten einige Projekte beschlossen werden. 

Zum einen wurde pünktlich zum neuen Schuljahr die Treppe am Egartsteig fertig, die täglich von Hunderten Schülern genutzt wird. „Damit ist die wichtige Verbindung vom Schulzentrum zur S-Bahn saniert“, sagte Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI). Weil die Treppe seitlich eine Kofferspur bekommen hat, sei der Weg auch leichter mit Kinderwagen zu passieren. Für jugendliche Skateboardfahrer sei die Spur allerdings nicht freigegeben, warnte die Rathauschefin.

Zweitens darf auf dem Marktplatz beim Ickinger Schulzentrum einmal in der Woche ein Imbisswagen gastieren. Jeden Freitag von 17 bis 22 Uhr will der Betreiber dort Pizza, Pasta und Burger verkaufen – aber nur als „Take-away-Geschäft“, ohne Tische und Stühle. Der Gemeinderat erteilte dafür die Genehmigung, zunächst versuchsweise für ein halbes Jahr, um auszuprobieren, ob es mit der Müllentsorgung klappt.

Ums Essen geht es auch beim von der SPD angestoßenen Projekt: Auf Antrag wird die Gemeinde mit dem örtlichen Rewe Kontakt aufnehmen und ihm das Konzept einer sogenannten Foodsharing-Station vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Kühlschrank, in dem Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeit abgelaufen ist, kostenlos abgegeben werden.

Zu guter Letzt will die Gemeinde die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umstellen, da bislang nur einzelne Laternen mit der stromsparenden und insektenfreundlichen Technik ausgestattet sind. Unklar ist derzeit, ob für die Kosten in Höhe von 100.000 Euro Fördermittel in Höhe von bis zu 30 Prozent bewilligt werden, da die Gemeinde keine eigenen Stadtwerke, sondern einen Betriebsführungsvertrag mit einem Energieversorger hat. Trotzdem beschloss der Gemeinderat einen Förderantrag zu stellen, um noch in diesem Jahr mit der Umrüstung beginnen zu können.
Susanne Hauck

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