Gutes Zeugnis für Wald

Gemeinderat Icking: Neues Forstgutachten liegt vor

Der Ickinger Gemeindewald ist gut gepflegt, soll aber mehr Tannen bekommen.
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Der Ickinger Gemeindewald ist gut gepflegt, soll aber mehr Tannen bekommen.

Icking – Der Ickinger Gemeindewald macht sich prima, er soll aber weiter verjüngt und umgebaut werden.

„Einen gut gepflegten Zustand“ bescheinigten ihm der im Gemeinderat live zugeschaltete Forstdirektor Christian Webert und Revierförster Robert Nörr. Einziger Wermutstropfen: Der Verbiss durch Rehwild ist stellenweise zu hoch.

Die Gemeinde Icking gilt als Vorreiter in Sachen Naturschutz und Waldumbau. Derzeit besteht der Mischwald zu 71 Prozent aus Fichtenbäumen, viele von ihnen mehr als 80 Jahre alt. Die Buche ist mit 18 Prozent vertreten, das Edellaub mit fünf Prozent und andere Baumarten mit sechs Prozent.

„Die Wälder werden nicht unendlich alt“, so Nörr. „Da müssen wir angreifen.“ Er will den Ickinger Gemeindewald wegen des Klimawandels zukunftsfest aufstellen. Eine Maßnahme ist beispielsweise, die vielen alten Fichten mit Tannen zu unterpflanzen.

Ziel ist es, den Fichtenanteil auf 50 Prozent zu senken und den Tannenanteil von null auf fünf Prozent anzuheben, auch der Laubholzanteil soll deutlich mehr werden. Susanne Hauck

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