Vorkaufsrecht für Reitschulen

Icking will so verträgliche Bebauung auf Areal der abgebrannten Anlage sicherstelle

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Die abgebrannte Reitschule ist zurzeit nur noch eine traurige Ruine. Mit einem Vorkaufsrecht will die Gemeinde Icking Vorsorge für die landschafts- und sozialverträgliche Nutzung treffen.

Icking – Noch weiß niemand, was genau mit der abgebrannten Reitschule passiert, die letztes Jahr Schauplatz einer Feuerkatastrophe war, bei der zwei Menschen ihr Leben verloren. Die Gemeinde Icking sichert sich deshalb per Satzung ein Vorkaufsrecht für den Fall, dass Eigentümer Johann Abfalter das Areal veräußert.

Es ist eine Vorsichtsmaßnahme um sicherzustellen, dass die Gemeinde dort ihre städtebaulichen Ziele wie den sozialen Wohnungsbau verwirklichen kann. Denn es sei nicht völlig ausgeschlossen, dass Abfalter das Gelände doch verkaufe, so Bürgermeisterin Margit Menrad in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Man weiß es einfach nicht.“ Zudem sei die Lage landschaftlich exponiert. Ziel sei es, mit einem Bebauungsplan die künftigen Gebäude landschaftsverträglich zu gestalten. Ob die Gemeinde Icking von ihrem Vorkaufsrecht dann auch tatsächlich Gebrauch macht, muss im Fall der Fälle dann nochmals geprüft werden.ha

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