Achtung Fuchsräude! Gefahr für Tier und Mensch

Ickings Bürgermeister warnt ihre Bürger vor der hochansteckenden Hautkrankheit für Mensch und Tier

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Im Gemeindegebiet Icking und Irschenhausen wurde die Fuchsräude festgestellt

Icking – In Icking geht die Fuchsräude um, wie Bürgermeisterin Verena Reithmann per Schreiben warnt: Die Krankheit ist eine parasitäre Hauterkrankung, die über die Räudemilbe hervorgerufen wird.

„In letzter Zeit wurde im Gemeindebereich Icking und Irschenhausen mehrmals das Auftreten der Fuchsräude beobachtet“, teilt Ickings Bürgermeisterin Verena Reithmann mit: Diese Räude wird von einer Milbenart ausgelöst. Die Räude ist hochansteckend, wobei auch Hunde und Katzen befallen werden können – daher besteht auch eine Übertragungsgefahr für die Tierhalter. Die Milben können auch beim Menschen vorübergehend einen Juckreiz auslösen. Betroffen durch die sogenannte Sarcoptes Milbe sind aber eigentlich Tiere, die bei ihnen einen zunehmenden Juckreiz und Haarausfall auslöst. Aber: „Die Räude ist behandelbar und darum sollte bei einem Verdacht auf Erkrankung eines Tieres umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden“, betont Reithmann weiter.

Ickings Bürgermeisterin Verena Reithmann sorgt sich um ihre Bürger

In Risikogebieten ist Hundebesitzern daher anzuraten, Hunde an der Leine zu führen um direkte Kontakte mit erkrankten Tieren wie den Fuchs und Marder über deren Ausscheidungen auszuschließen. Deshalb sei es hilfreich und ratsam Hunde nicht frei über Felder oder im Wald herlaufen zu lassen. Bei freilaufenden Katzen ist es zusätzlich ratsam, das Tier öfters auf möglichen Milbenbefall zu kontrollieren. dwe

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