Erdreich und Schlamm verschütteten den Mann bis über den Kopf

Eurasburg: In Baugrube verschüttet – 40-Jähriger verstirbt später im Krankenhaus

Ein Hubschrauber
+
Der 40-Jährige kam mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau.
  • Viktoria Gray
    vonViktoria Gray
    schließen

Eurasburg/Ortsteil Schaberer - Ein 40-jähriger Eurasburger wurde am Samstag, 3. April, in einer Baugrube verschüttet. Nach Einlieferung in eine Klinik verstarb der Mann am gestrigen Ostermontag.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, stieg der 40-Jährige am Samstagvormittag eigenständig in eine Baugrube. Diese befand sich laut Pressesprecher Stefan Sonntag, nicht weit von seinem Wohnort. Der Eurasburger wollte in der Grube nachsehen, weil „dort ein Wasserablauf verstopft war“, wie Sonntag erklärte. In der Grube löste sich plötzlich ein Teil der Grubenwand und Erdreich und Schlamm verschütteten den Mann bis über den Kopf.

Helfer befreiten den Mann

Anwesende Zeugen und wenig später hinzukommende Helfer der Feuerwehr eilten dem Unfallopfer zu Hilfe. Sie befreiten den Mann nach einigen Minuten. „Unmittelbar wurden Reanimationsmaßnahmen durchgeführt, die zunächst erfolgreich waren“, heißt es vom Präsidium. Der 40-Jährige kam mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau. Dort verstarb er nach Angaben der Polizei wohl an den Folgen der erlittenen Verletzungen am gestrigen Montagnachmittag.

Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es für die Ermittler der Kriminalpolizei Weilheim in dem Fall nicht.

Lesen Sie hier: Autoposer-Szene am Sylvenstein - Polizei kontrolliert aufgemotzte Fahrzeuge

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare