Kein Fastenessen mehr

Jahreshauptversammlung: Kolpingfamilie streicht einige Programmpunkte

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Die Kolpingfamilie (v.l.) Barbara, Schinella (Pressearbei)t, Bernhard Kraus (Vize-Vorsitzender), Katja Zimprich (Schriftführerin), Siegfried Gritzmann (Betreuer, Boris Teuber (Erster Vorsitzender), Michael Baindl (Präses), Kornelia Kraus (Kasse).

Geretsried – Bei der diesjährigen gut besuchten Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Geretsried legte Siegfried Lorz seinen letzten Rechenschaftsbericht ab: Das Amt des Ersten Vorsitzenden übernimmt nun Bernhard Teuber.

„Eigentlich war es ein Jahr wie jedes andere, doch einiges war neu“, gab der scheidende Vorsitzende Siegfried Lorz in seinem Jahresbericht bekannt. Zu den wohl größten Aktionen zählte auch diesmal wieder die groß angelegte Gebrauchtkleider- und Altpapieraktion, die erneut von Firmlingen der Pfarreien unterstützt wurde. Auch die Nikolausaktion war ein voller Erfolg.

Obwohl drei Nikolauspaare im Einsatz waren, konnte die Nachfrage nicht befriedigt werden. Einige Familien mussten schließlich auf andere Nikolausanbieter verwiesen werden. Auch die Schuhaktion, an der sich Kolping Geretsried für die internationale Kolping-Stiftung beteiligte, war von Erfolg gekrönt. Zudem gab es viele kleinere Veranstaltungen unter anderem wie Palmbüschel binden, Eine-Welt-Aktion, Frühlingsbrunch, Familienwanderung und das Weinfest. Da diese Treffen einerseits sehr personalintensiv, anderseits auch aufwändig sind und keine Person sich federführend dafür annimmt, werden künftig einige Programmpunkte gestrichen wie etwa das Fastenessen.

Das als Broschüre aufgelegte Jahresprogramm wird in der bisher Form beibehalten, allerdings nur noch einmal im Jahr erscheinen. Der in den früheren Zeiten obligatorische Stammtisch wird dagegen wieder eingeführt. Entsprechenden Themenpunkte werden bei den Treffen vereinbart. Die erwirtschaften Gelder wurden zum Großteil wieder an Hilfsaktionen gespendet oder für soziale Zwecke, unter anderem Einkaufsscheine für bedürftige Geretsrieder Familien in Höhe von 2.300 Euro, verwandt.

„Insgesamt konnten wir über 10.200 Euro spenden“, gab Konny Kraus in ihrem Kassenbericht bekannt. Letztmalig ging eine Zahlung in Höhe von 3.000 Euro an die St. Boniface Polytechnic Schule nach Mulagi – an diesem Uganda-Projekt beteiligte sich die Geretsrieder Kolpingsfamilie seit 27 Jahren. „Nach Rücksprache mit dem Diözesanverband in Köln beenden wir nun unsere Unterstützung. Wir haben einen Großteil dazu beigetragen, das Schulen und Brunnen sowie verschiedene Ausbildungsstätten gebaut werden konnten. Für die Verantwortliche in Uganda wurde es nun zur Selbstverständlichkeit, immer wieder Geld zu bekommen“, erklärte ergänzten Siegfried Lorz, weshalb man einen Schlussstrich unter das Projekt setzt.

Bei den Neuwahlen gab es einige Veränderungen: Neuer Erster Vorsitzender ist Boris Teuber. Zu seinem Stellvertreter wurde Bernhard Kraus gewählt. Als Präses wurde Diakon Michael Baindl bestätigt. Kassiererin bleibt weiterhin Konny Kraus, während Katja Zimprich das Amt des Schriftführers übernimmt. Als Altersgruppenleiter (Erwachsene) fungieren Siegfried Gritzmann und Barbara Schinella, die sich überdies um die Pressearbeit kümmert. Als Kassenprüfer wurden Renate Seitz und Fritz Schumacher bestimmt. Am Ende der Versammlung wurden Jutta Krebs für 40-Jährige, Christa und Peter Gaisreiter für 25-Jährige Mitgliedschaft geehrt. ehj

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