„Die Energie zum Publikum spüren“

Jazz/Pop-Kombo „6 for Chords“ beim Fluss-Festival in Wolfratshausen dabei

Die Gruppe „6 for Chords“.
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Bieten sommerlichen Jazz: die Gruppe „6 for Chords“.
  • Franca Winkler
    VonFranca Winkler
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Wolfratshausen – Für das Fluss-Festival in Wolfratshausen haben zahlreiche große Künstler ihr Kommen zugesichert.

Den Anfang macht Josef Brustmann (9. Juli) und am Dienstag, 13. Juli, stehen „6 for Chords“ ab 20 Uhr mit einem sommerlichen Jazz-Pop-Programm auf der Bühne. Wir haben die Band nach dem Highlight des Abends befragt.

Wie fühlt es sich an, wieder auf die Bühne zu dürfen?

Ruth Jeckle (Sopran): „Ich freue mich sehr darauf, endlich mal wieder vor Leuten singen zu dürfen. Allerdings war die Pause von meiner Seite aus nicht Corona-bedingt, sondern eher auch durch meine Schwangerschaft gegeben.“

Julia Mayrhofer (Alt): „Es ist unglaublich schön, überhaupt wieder gemeinsam Musik machen zu können. Das Besondere an einem Bühnenauftritt ist mitunter, dass wir unsere Freude mit dem ganzen Publikum teilen dürfen.“

Manuel Hartinger (Tenor): „Total befreiend und auch ein bisschen überraschend. Die Kultur- und Musikszene war jetzt für so lange Zeit heruntergefahren. Da verfällt man selbst mit der Zeit in eine Lethargie und Passivität. Jetzt fällt es fast schwer zu glauben, dass es wirklich wieder losgehen kann. Ich kneif mich bestimmt selbst noch ein paar mal vor den Konzert um sicherzugehen, dass ich mir das nicht einbilde.“

Raphael Mayrhofer (Bariton): „In unsere ersten Proben nach dem Lockdown und den Kontaktbeschränkungen waren für mich teilweise wirklich emotionale Gänsehaut-Momente; die Zeit davor war teilweise so karg und nüchtern. Jetzt wieder vor Publikum zu stehen, und die Energie zwischen uns und den Leuten zu spüren, darauf freue ich mich riesig.“

Welche Verbindung haben Sie zur Region Wolfratshausen?

Julia Mayrhofer: „Nachdem Raphael von hier stammt sind wir häufig zu Besuch bei meinen Schwiegereltern in Waldram. Dort haben wir auch geheiratet. Dadurch habe ich eine intensive und emotionale Verbindung hierher. Uns haben sich in Waldram zudem immer wieder tolle Gelegenheiten geboten, eigene Konzerte zu geben oder in der Kirche zu singen.“

Manuel Hartinger: „Ich habe persönlich keine besondere Verbindung zu Wolfratshausen. Meine Freundschaft zu den Mayrhofers hat mich aber schon das ein oder andere Mal zum Musizieren, oder auch Hochzeit feiern, nach Wolfratshausen geführt.“

Raphael Mayrhofer: „Für mich ist es immer wieder schön, neben den Besuchen bei meinen Eltern auch beruflich nach Wolfratshausen zu kommen. Jetzt beim Festival freut es mich vor allem, dass das Team der Stadt Wolfratshausen über die ganze Zeit positiv eingestellt war und bei all den Widrigkeiten der Corona-Zeit jederzeit positiv und optimistisch für uns Künstler da war. Immer mit dem Ziel etwas großes auf die Beine zu stellen.“

Was ist das Highlight im eigenen Programm? Auf was freuen Sie sich am meisten?

Ruth Jeckle: „Eigentlich die gesamte zweite Hälfte, da sind einige meiner Lieblingsstücke drin: Dobbins Flowery Vale, All of me, Words und The Grass grows greener.“

Veronika Sammer (Mezzo-Sopran): „Auf die Konzertsituation an sich. Ansonsten mag ich unser Programm eigentlich im Gesamten. Speziell freu ich mich vielleicht auf die ruhigen musikalischen Momente. Die kann ich im Konzert immer besonders genießen.“

Julia Mayrhofer: „Für mich findet sich das Highlight unseres Programms in der zweiten Hälfte – ein Arrangement aus unseren eigenen Reihen, in dem die Musik aus einem Film in einem Medley präsentiert wird. Mehr dazu beim Konzert.“

Manuel Hartinger: „Erstmal einfach in einer Konzert-Atmosphäre, sprich mit Bühne, Licht und Open-Air-Feeling sowie Publikum aufzutreten. Innerhalb unseres Programms sind sicherlich meine eigenen Arrangements, die an dem Abend das erste Mal vor Publikum erklingen, für mich die Highlights, auf die ich mich besonders freue.“

Raphael Mayrhofer: „Mein Highlight werden die Stücke sein, die ich als Jugendlicher rauf und runter gehört habe und von denen ich immer geträumt hab, sie mal selbst singen zu können. Da ist zum Beispiel „The Grass grows greener“. Das habe ich vor vielen Jahren auf der Bergwaldbühne von der Gruppe „Sound Affaire“ gehört, das war einer der Momente die meine Begeisterung für a cappella Musik geweckt haben.“

Jakob Stolte (Bass): „Insgesamt finde ich es so toll, wie abwechslungsreich das Programm ist, aber besonders freue ich mich auf unsere eigenen Arrangements die einfach super gelungen sind.“

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