Wandel beim Judoverein

Judoverein Ammerland-Münsing mit neuem Vorstand

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Das neue Führungsteam des Judovereins Ammerland-Münsing unter Leitung des neuen Vorsitzenden Andreas Schaubmar (3.v.l).

Münsing – Die Zeichen auf Wandel standen beim Judoverein Ammerland-Münsing im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung. Denn der Verein wird nun von einer neuen Führungsriege angeführt.

Sowohl der erste Vorstand Martin von Gregory als auch der dritte Vorstand und Schatzmeister Andreas Bauhofer standen aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Zunächst erfolgte ein Rückblick über eine lange Reihe sportlicher regionaler, nationaler und internationaler Erfolge und Einsätze und auch geselliger Vereinsveranstaltungen, bevor die Kassenprüfer um die Entlastung des Vorstandes baten, der einstimmig zugestimmt wurde.

Zum neuen Vorstand wurde der bisherige Jugendwart U18/U21 und Trainer Andreas Schaubmar gewählt. Leonhard Wank wurde als zweiter Vorstand im Amt bestätigt. Die Rolle des Schatzmeisters und dritten Vorstandes übernimmt Ulrike Starnberg, bisher Jugendwart U15. Die dadurch frei werdenden Jugendwart-Positionen füllen in Zukunft die Eltern aktiver Kämpfer, Florian Koehl (U18/21), Brigitte Simons-Klenke (U15) und Michael Obermeier (U10/U12). Ligenbeauftragter wurde Stefan Singer. Das Amt des Schriftführers füllt weiterhin Stefan Brenndörfer aus. Rainer Schmidt wurde als Pressewart ebenfalls im Amt bestätigt. Die Tai-Chi Gruppe vertritt erneut Angela Hielle-Beissler. Die Kassenprüfung bleibt in den bewährten Händen von August Machnik und Rolf Backes. Auch Trainersprecher Andreas Bauhofer wurde im Amt bestätigt.

„Mir liegt der Verein nach zehnjährige Mitgliedschaft sehr am Herzen. Finanziell stehen wir gut da, wir bauen auf einen tollen Trainerstamm auf und wir haben auch eine gute Basis in der Jugend“, erklärte der neue Vorstand Andreas Schaubmar. Trotzdem gelte es, an der einen oder andern Stelle eine Trendwende einzuleiten. Denn die Mitgliederzahlen seien im zweiten Jahr nacheinander rückläufig, die großen sportlichen Erfolge ruhten auf den Schultern einiger weniger Vorzeigeathleten und auch die Digitalisierung sei verbesserungswürdig, kommentierte er weiter und kündigte an: „Wir werden in den nächsten Jahren daran arbeiten, den Verein erfolgreicher, robuster und für ein breites Publikum attraktiver zu entwickeln“. So habe man bereits angefangen, mit Schulveranstaltungen und Vorführungen für den Judo-Sport verstärkt zu werben, ein Wochenendlager im BLSV Sportzentrum Inzell werde technische Fähigkeiten und Zusammenhalt stärken „und in einem Workshop haben wir uns erstmals mit den Wünschen und Anliegen unserer Mitglieder intensiv auseinandergesetzt“. Schaubmar: „Das neue Team geht sehr engagiert an die Aufgaben heran, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.“ tka

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