Ein Star zum Anfassen

KiKA -Fernsehstar Checker Tobi reist um die Welt und löst das Geheimnis des Planeten

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Checker Tobi, bekannt aus der beliebten Kinderwissensendung auf KIKA, versteht es Kinder zu begeistern.

Bad Tölz – Checker Tobi, alias Tobias Krell, rockte am Sonntagnachmittag das Tölzer Kurhaus. Er zeigte seinen ersten Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseren Planeten“ der seit Ende Januar in deutschen Kinos läuft. Im Anschluss erklärte er in bekannter Checker-Manier die Unterschiede zwischen Dokumentarfilm, Spielfilm und Animationsfilm.

Tobi Krell (Checker Tobi) ließ die rund 500 Besucher, überwiegend Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren, hinter die Kulissen blicken, erklärte wie manche Szenen entstanden sind, wo getrickst wurde und wie und was auch mal schief gegangen ist. Mit strahlendem Lächeln und einer unermüdlichen Geduld beantwortete er Fragen, gab Autogramme und lies sich für Selfies fotografieren – ein TV-Star zum Anfassen.

Checker Tobi eröffnete mit seinem ersten Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseren Planeten“ die neue Wunderfalke Live Outdoor und Adventure Reihe und sorgte gleich für ein ausverkauftes Haus. Organisator Steffen Heyn begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Sponsoren, die diese Veranstaltungsreihe ermöglichten. Dazu zählt auch die Stadt Tölz, vertreten durch die stellvertretende Kur- und Tourismusdirektorin Susanne Frey-Allgaier. Sie eröffnete ebenso die Wunderfalkenreihe und wünschte den Kindern viel Spaß beim Film: „Schaut gut zu, da kann man für die Zukunft lernen“.

In der Tat drehte sich die Dokumentation spielerisch um ein ernstes Thema: den Schutz und Erhalt unseres Planeten. Checker Tobi findet bei Dreharbeiten zu einem Piratenfilm eine Flaschenpost mit einem Rätsel. Er soll, wie der Titel des Films verrät, das Geheimnis unseren Planeten lüften. Dafür muss er vier Aufgaben lösen. Die erste Aufgabe lautet: „Blick ins Herz der Erde.“ Seine Suche führt ihn nach Vanuatu im Südpazifik. Zusammen mit Vulkanforscherin Ulla besteigt er dort dann einen aktiven Vulkan und blickt in den Krater, in dem es raucht und brodelt. Und Magma-Fontänen schießen empor.

Die Forscherin erklärt, dass die Ur-Erde ein solch brodelnder Feuerball war. „Es ist so, als würde man der Erde mitten ins Herz blicken“, findet Tobi. Wie wurde aus dem Feuerball unser blauer Planet? Wissenschaftler vermuten, dass Meteoriten aus Eis auf die Erde einschlugen und so das Wasser mitbrachten. Eine andere Theorie besagt: Wasser war bereits als Wasserdampf auf der Erde und mit dem Abkühlen der Erde dieser zu Regen wurde.

Die zweite Aufgabe: „Wecke den Bären mit acht Beinen.“ Hierfür reiste Tobi nach Tasmanien. Der Biologe und Forschungstaucher Uli unternimmt mit Tobi einen Tauchgang und bringt ein paar Algen mit an Bord. Unter dem Mikroskop lässt sich ein klitzekleines, gelb-durchsichtiges Tierchen erkennen und es hat acht Beine. Es handelt sich um ein Bärtierchen – wahre Überlebenswunder. Sie können im Weltall überleben und halten bis zu 20 Jahre ohne Wasser aus. Sie fallen dann in einen todesähnlichen Zustand. Sobald sie wieder mit einem Tropfen Wasser in Berührung kommen, bewegen sie sich wieder. „Alles Leben ist im Meer entstanden“, erklärt Uli. „Und Irgendwann ging das Leben an Land.“

„Lies im Gedächtnis der Erde“, lautete die dritte Aufgabe. Tobi machte sich auf nach West-Grönland, vorbei an Eisbergen und Buckelwalen zu einer Forschungsstation nahe dem Nordpol. Hier wird in die rund zweieinhalb Kilometer dicke Eisdecke gebohrt und Proben entnommen. Sie bringen Informationen über das Wetter und das Klima. Daran können die Wissenschaftler dann ablesen, wie die Luftverschmutzung in den vergangenen 100 Jahren zugenommen hat.

Bei der letzten Aufgabe sucht Tobi den wertvollsten Schatz Indiens. Tobi reist nach Mumbai, Indiens größte Stadt, und eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt. Mehr als die Hälfte der Bewohner lebt in Slums, ohne Wasseranschluss und Kanalisation. Und so hat er das Rätsel gelöst: Das Geheimnis unserer Erde – das was uns von den anderen Planeten unterscheidet – die Quelle allen Lebens ist das Wasser.

Marion Bürkner

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