Kinderhort wird erweitert

Bauausschuss stimmt der Schaffung von 40 weiteren Plätzen zu

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Im Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule betreibt der KJFV einen Kinderhort, der nun erweitert wird. 

Wolfratshausen – Im Kinderhort, der in der ehemaligen Landwirtschaftsschule an der Bahnhofstraße eingerichtet wurde, stehen bislang 90 Plätze zur Verfügung. Nun wurden neue Räume frei, sodass einer Aufstockung nichts mehr im Wege stand.

Im Erd- und Untergeschoss des Verbindungsgebäudes an der Bahnhofstraße 14 waren zuletzt minderjährige Asylbewerber untergebracht. Da die Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe diese Räumlichkeiten nun nicht mehr benötigt und den Vertrag mit der Stadt auflösen will, kann die Hortkapazität von 90 auf 130 Plätze erweitert werden.

Damit reagiert die Kommune auf die im März vorgestellten Anmeldezahlen für die Mittagsbetreuungen und die Kinderhorte, die vom Kinder- und Jugendfördervereins (KJFV) betrieben werden. Dabei ergab sich ein Bedarf von 39 zusätzlichen Plätzen, der nun gedeckt werden kann. Laut Bauamtsleiterin Susanne Leonhard hat eine Besichtigung der Räumlichkeiten mit der Fachaufsicht des Landratsamtes ergeben, dass der Verbindungstrakt ohne großen Aufwand einer Nutzung als zusätzliche Hortfläche zugeführt werden kann.

Der Bauausschuss stimmte zu, die StäWo Dienstleistungs-GmbH mit der Durchführung der notwendigen Arbeiten zu beauftragen. Der finanzielle Aufwand für die baulichen Maßnahmen (Trockenbau-, Bodenbelags-, Fliesen-, Sanitär-, Elektro-, Schreiner-, Schlosser- und Anstricharbeiten sowie Akustikmaßnahmen) beläuft sich auf höchstens 45.000 Euro, die der Ausschuss als außerplanmäßige Ausgaben im Vorgriff auf den Nachtragshaushalt beschließen kann. Zudem rechnet der KJFV damit, dass für die Möblierung der neuen Räume und weitere Aufwendungen rund 25.000 Euro investiert werden müssen. SPD-Stadträtin Gerlinde Berchtold zeigte sich in diesem Zusammenhang erleichtert, dass die Stadt vor einigen Jahren die Räumlichkeiten der ehemaligen Landwirtschaftsschule erworben hat und damit einen Engpass verhindern konnte. „Das war ein Glücksfall: Damit können wir den Betreuungsbedarf für die kommenden Schuljahre decken“, erklärte Berchtold.Peter Herrmann

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