Suche mit Hubschrauber

Groß angelegte Vermisstensuche im Bereich Bad Heilbrunn - Königsdorf verhindert Schlimmeres

Polizeihubschrauber Tölz
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Polizeihubschrauber Tölz

Königsdorf - Am gestrigen Abend, gegen 20 Uhr erreichte die Polizei der telefonische Hilferuf eines 77jährigen Fahrzeuglenkers der mitteilte, dass er sich in einem Waldgelände bei Benediktbeuern mit seinem Fahrzeug festgefahren habe und nun nicht mehr weiterkomme. Er hatte sich zwischenzeitlich von seinem Skoda/ Fabia entfernt, dabei verirrt und litt mittlerweile auch unter gesundheitliche Problemen.

Wie die Polizei mitteilte, verliefen rrste Suchmaßnahmen mit starken Einsatzkräften (Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht) im Bereich der mitgeteilten Örtlichkeit anfangs ohne Erfolg, so dass nach kurzer Zeit die Absuche mit einem Polizeihubschrauber, ausgestattet mit Wärmebildkamera und Handyortung, veranlasst wurde.

Trotz aufwendiger Suchmaßnahmen im Bereich Bad Heilbrunn konnte erst kurz vor 1 Uhr vom Hubschrauber aus ein schwaches Handysignal des Vermissten aufgenommen werden. In einem abgelegenen Waldstück und rund 10 Kilometer vom ursprünglich mitgeteilten Suchgebiet entfernt, konnte der Mann schließlich erschöpft und stark unterkühlt vom Hubschrauber aus aufgefunden werden. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann mit Wohnsitz in Kochel direkt mit dem Polizei-Hubschrauber ins Krankenhaus Bad Tölz geflogen.

Auch wenn es aufgrund des Fluglärms zu Beschwerden kam, zeigt sich auch hier ein weiteres Mal, dass der Einsatz eines Such-Hubschraubers ein unverzichtbares Einsatzmittel ist, wenn es darum geht Personen in Not zu finden um Schlimmeres zu verhindern. fra

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