Wagemutige Piloten

Königsdorfer Flugfest lockt zahlreiche Schaulustige an

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Ideale Flugbedingungen: Die Motorflieger hinterließen Rauchspuren am Himmel. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Der Doppeldecker „Flamingo“ wurde bereits 1925 erbaut. Besucher durften das Cockpit eines Segelfliegers aus der Nähe betrachten.
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Ideale Flugbedingungen: Die Motorflieger hinterließen Rauchspuren am Himmel. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Der Doppeldecker „Flamingo“ wurde bereits 1925 erbaut. Besucher durften das Cockpit eines Segelfliegers aus der Nähe betrachten.
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Ideale Flugbedingungen: Die Motorflieger hinterließen Rauchspuren am Himmel. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Der Doppeldecker „Flamingo“ wurde bereits 1925 erbaut. Besucher durften das Cockpit eines Segelfliegers aus der Nähe betrachten.
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Ideale Flugbedingungen: Die Motorflieger hinterließen Rauchspuren am Himmel. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Der Doppeldecker „Flamingo“ wurde bereits 1925 erbaut. Besucher durften das Cockpit eines Segelfliegers aus der Nähe betrachten.
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Ideale Flugbedingungen: Die Motorflieger hinterließen Rauchspuren am Himmel. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Gute Aussicht auf das Flugspektakel: Der Biergarten war am Wochenende meist vollbesetzt. Der Doppeldecker „Flamingo“ wurde bereits 1925 erbaut. Besucher durften das Cockpit eines Segelfliegers aus der Nähe betrachten.

Königsdorf – Nachdem das Flugfest am 7. und 8. September wegen Regens und schlechter Sichtverhältnisse abgesagt werden musste, klappte es nun eine Woche später im zweiten Anlauf besser. Bei idealer Thermik zeigten die Piloten an diesem Wochenende auf dem Segelflugzentrum eindrucksvolle Kunststücke.

Das Segelflugzentrum (SFZ) füllte sich am Samstag schon zur Mittagszeit. Denn das Erlebnis, die landschaftlichen Vorzüge des Oberlands einmal aus der Vogelperspektive zu betrachten, wollten sich viele nicht entgehen lassen. Ein kurzer Rundflug im Segelflugzeug war schon für 25 Euro zu haben, für eine Motorflugzeugfahrt wurden 45 Euro verlangt. Zudem waren dieses Jahr Rundflüge mit der Antonov An-2 möglich.

Der größte einmotorige Doppeldecker der Welt wurde zwar schon vor 62 Jahren gebaut, zog die Passagiere aber immer noch in seinen Bann. Die von zwei erfahrenen Berufspiloten durchgeführte Rundflüge führte entweder über den nahegelegenen Starnberger See oder direkt nach München. Dennoch waren einige nach dem kurzen Flugerlebnis auch froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und in aller Ruhe im Biergarten eine der vielen kulinarischen Schmankerl genießen zu können.

Neben Kaffee und Kuchen standen auch gefüllte Waffeln, Eis, Grillspezialitäten, Käse, Schupfnudeln, Fischsemmeln sowie frisch gezapftes Bier bereit. Selbstverständlich hatten die Festorganisatoren auch an die Kinder gedacht: Den kleinen Besuchern wurde in der Hüpfburg, im Schminksalon sowie beim Papierflieger-Wettbewerb und Geschicklichkeitsspielen garantiert nicht langweilig. Im Rahmen einer Verlosung winkten als Hauptgewinne Flüge in zweisitzigen Segelflugzeugen.

Viel Beifall gab es für die spektakulären Vorführungen der Piloten. So zeigte Motorkunstfliegers Sascha Odermann Loopings und Rollen. Der ehemalige deutsche Motorflug-Kunstflugmeister stieg in Lederhose in seine „Mü30“, um dann am Himmel mit dem dröhnenden Flugzeug lange weiße Streifen zu hinterlassen. Moderator Michael Watzke erklärte, dass der Pilot in diesem Flugzeug hohen Belastungen ausgesetzt ist, da das Blut schnell in den Kopf steigt.

Auch Wolfgang Schieck, der bei der diesjährigen Segelkunstflug-Weltmeisterschaft die Bronzemedaille geholt hat, zeigte waghalsige Flugmanöver. Dass am Wochenende so viele Flugzeuge am Himmel über Königsdorf ihre Bahnen ziehen konnten, war auch den kleinen Cumuluswolken zu verdanken. Sie sorgten für die ideale Thermik – den von Segelfliegern, Drachen- und Gleitschirmfliegern gleichermaßen geschätzten Aufwind.

Als die Sonne am Samstag unterging, erhellte ein Brillantfeuerwerk den Nachthimmel und sorgte somit für einen weiteren Höhepunkt des Flugfestes am Königsdorfer Segelflugzentrum. Peter Herrmann

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