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Korbinian Zanker neuer Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim

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Von: Daniel Wegscheider

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von links: Korbinian Zanker, Regierungspräsidentin Maria Els und Roland Kriegsch
Amtseinführung und Verabschiedung: (v.l:) Korbinian Zanker, Regierungspräsidentin Maria Els und Roland Kriegsch. © Wasserwirtschaftsamt Weilheim

Weilheim/Landkreis – Fast zehn Jahre leitete Roland Kriegsch die Geschicke am Wasserwirtschaftsamt Weilheim und war damit kurzzeitig „dienstältester“ Wasseramtschef in Oberbayern.

Regierungspräsidentin Maria Els dankte Roland Kriegsch für sein Engagement und begrüßte seinen Nachfolger. Während Kriegschs Amtszeit flossen rund 175 Millionen Euro staatliche Mittel in Gewässer- und Hochwasserschutzmaßnahmen in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Starnberg und Weilheim-Schongau. Darunter Großprojekte wie etwa die Ertüchtigung des Sylvensteinspeichers, die Sanierung der Hochwasserschutzmauer des historischen Ensembles in Landsberg am Lech oder der Lawinenschutz in Mittenwald.

Als Kriegschs Nachfolger begrüßte Els nun Korbinian Zanker, der bereits von 2008 bis 2013 als Fachbereichsleiter für Wasserbau und Gewässerentwicklung im Wasserwirtschaftsamt Weilheim tätig war und zuletzt im Bayerischen Umweltministerium den staatlichen Wasserbau betreute, darunter auch das sogenannte Flutpolderprogramm an der Donau. Ein Flutpolder ist ein eingedeichtes Gebiet mit geringem Schadenspotenzial, das bei sehr großen Hochwasserereignissen als Rückhalteraum dient. Laut dem Landesamt für Umwelt werden in Bayern Flutpolder eingesetzt, um die Sicherheit unterhalb liegender Hochwasserschutzanlagen bei Abflüssen zu erhöhen, die deren Bemessungshochwasser überschreiten.

Wetterextreme fordern die Mitarbeiter des Amtes heraus

Auch das Wasserwirtschaftsamt Weilheim überwacht Anlagen an Gewässern. Zudem die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung zum Schutz vor Verunreinigungen. „Damit trägt es entscheidend zum Schutz des Grundwassers, der Bäche, Flüsse und Seen und damit unserer natürlichen Lebensgrundlagen bei“, berichtet Christian Heilbock vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim. „Die Umsetzung von Gewässerentwicklungskonzepten an den zahlreichen Bächen und Flüssen sowie den vielen Seen verbessert die Lebensraumqualität der Gewässer.“

Die Aufgaben des Wasserwirtschaftsamts Weilheim mit seinen über 180 Mitarbeitern werden gerade angesichts des Klimawandels und der Wetterextreme zunehmend herausfordernd. Regierungspräsidentin Els dazu: „Die oberbayerischen Wasserwirtschaftsämter haben hier schwierige Aufgaben, die kluger und weitsichtiger Entscheidungen bedürfen, um auf Dauer die Sicherheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu sichern.“

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Weitere Informationen über das Wasserwirtschaftsamt Weilheim gibt es online auf www.wwa-wm.bayern.de.

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