„Energie und Spaß bei der Arbeit“

Kreistag Bad Tölz-Wolfratshausen: Felsch, Mühlberger und Tessun vereidigt

Vereidigung neuer Kreisräte Felsch Mühlberger Mühlberger
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Sprechen den Amtseid in der Geretsrieder Mehrfachturnhalle: (v.l.) die Kreisräte Manuel Tessun, Mechthild Felsch und René Mühlberger zusammen mit Landrat Josef Niedermaier.
  • Daniel Wegscheider
    VonDaniel Wegscheider
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Landkreis – In der letzten Sitzung des Kreistages vor der Sommerpause durfte der Landrat drei neue Kreisräte im Gremium begrüßen. Sie rücken nach, da ihre Vorgänger ihr Mandat niederlegten.

Nachdem Landrat Josef Niedermaier die Vereidigung von Mechthild Felsch (Grüne), René Mühlberger (CSU) sowie Manuel Tessun (ÖDP) vorgenommen hatte, applaudierten die Kreiskollegen. „Ich darf sie drei im Kreistag begrüßen“, sagte Niedermaier. Während die beiden Herren neu in diesem Amt sind, war Felsch bereits einmal eine Wahlperiode Mitglied im Kreistag. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche allezeit Energie und Spaß bei der Arbeit“, so der Landrat weiter.

Mechthild Felsch von den Grünen

Mit dem Ausscheiden von Felix Mattes, beschloss der Kreistag einstimmig Felsch als seine Nachfolgerin. Mattes musste aufgrund des sogenannten Amtshindernis sein Mandat ablegen, da er im April diesen Jahres als Beamter an das Landratsamt Bad Tölz versetzt wurde. Per Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz verliert er dadruch automatisch das Amt im Kreisrat. Mattes hat daher bereits Ende März seinen Rücktritt erklärt.

René Mühlberger von der CSU

Mühlberger ist nun offiziell der Nachfolger von Anton Demmel (CSU), der im April per Schreiben um seinen Rücktritt gebeten hatte. Darin schreibt der ehemalige Königsdorfer Bürgermeister (2008-2020): „Schweren Herzens muss ich hiermit mein Amt als Kreisrat des Landkreises niederlegen. Ich bedauere diesen Schritt sehr, aber meine Gesundheit lässt mir aktuell keine andere Wahl.“ 13 Jahre war er Kreisrat und 30 Jahre in der Kommunalpolitik tätig, zu beginn bekanntermaßen bei den Freien Wählern. Ende 2017 trat Demmel dann der CSU bei, deren Kreistagsfraktion er ab Januar 2018 angehörte. In seinem Schreiben betonte Demmel auch: „Für die Zukunft bei gegebenenfalls besserer gesundheitlicher Verfassung möchte ich nichts ausschließen, ich fühle mich nach wie vor in der kommunalen Familie zu Hause.“

Manuel Tessun von der ÖDP

In der Kreistagssitzung wurde auch der ÖDP-Kreisvorsitzende des Landkreises, Manuel Tessun aus Egling, als nachrückender Kreisrat (zwei Gegenstimmen) von Monika-Achermann-Weinert vereidigt, die ihr Mandat aus persönlichen Gründen niederlegte. „Ich bedauere ihr Ausscheiden sehr und hoffe, dass ich ihre hervorragende Arbeit des letzten Jahres erfolgreich fortsetzen kann“, sagte Tessun am Rande der Kreistagssitzung. Achermann-Weinert hatte sich hierbei als Sprecherin der Ausschussgemeinschaft II (ÖDP, FDP, FUW, BP) insbesondere für die Entwicklung des Landkreises zur „Gesundheitsregion Plus“ sowie den Erhalt der Kreisklinik Wolfratshausen eingesetzt.

Die drei neuen Kreisräte schworen beim Amtseid, „ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und deren Pflichten nachzukommen“.

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