Filme zur Geretsrieder Geschichte

Kulturausschuss bewilligt Zuschüsse für zwei Projekte

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Digitalisiert historisches Filmmaterial: Gerhard Aumüller vom Arbeitskreis Historisches Geretsried.

Geretsried – In Zusammenarbeit mit dem Fotoclub Geretsried plant der Arbeitskreis Historisches Geretsried (AHG) eine Filmdokumentation, die die Ereignisse von der Gemeindegründung 1950 bis zur Gegenwart zusammenfasst. Dafür bewilligte der Jugend- und Kulturausschuss nun ebenso einen Zuschuss wie für ein weiteres Filmprojekt der Ickinger Historikerin Dr. Sybille Krafft.

Im kommenden Jahr feiert Geretsried das 70-jährige Jubiläum zur Gemeindeerhebung. Zudem jährt sich dann die Stadterhebung zum 50. Mal. Der Arbeitskreis Historisches Geretsried will anlässlich dieser Ereignisse einen 45-minütigen Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel „7 Mal Geretsried in 10 Jahresschritten“ produzieren und dabei auch Bilder des Fotoclubs Geretsried verwenden. „Grundlagen für das Projekt bilden die Sichtung und Verwertung des bereits vorhandenen Filmmaterials des Stadtarchives sowie die Editionen des AHG“, erklärte AHG-Mitglied Gerhard Aumüller. Der Hobbyfilmer erhielt in der Sitzung das Rederecht und berichtete, dass die Digitalisierung des Filmmaterials viel Zeit beanspruche. Kosten fielen zudem für das Scannen von Bildern und weitere Arbeiten an. Kulturreferent Hans Ketelhut und andere Gremiumsmitglieder lobten das hohe „bürgerschaftliche Engagement“ der Hobbyhistoriker, sodass der ursprünglich vorgesehene Zuschuss von 5.000 Euro auf 6.000 Euro erhöht wurde. „Der Film würde der Stadt mit allen Verwertungswerten zur Verfügung gestellt werden“, betonte Bürgermeister Michael Müller.

Noch nicht ganz gesichert ist dagegen die Förderung eines weiteren Geretsrieder Filmprojekts, das die Ickinger Redakteurin Dr. Sybille Krafft zusammen mit dem Ickinger Kameramann Rüdiger Lorenz plant. Darin soll die geschichtliche Entwicklung, die kulturelle Vielfalt und die wirtschaftliche Dynamik von Geretsried in einem professionellen Dokumentarfilm gezeigt werden. Die Filmemacher rechnen hierfür mit Kosten von rund 39.400 Euro brutto. Der Kulturausschuss empfahl dem Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich, einen diesbezüglichen Zuschuss zu bewilligen. Die Verwertungsrechte sollen laut Bürgermeister Müller bei der Stadt liegen. Karin Schmid (CSU) hofft, dass dieses Projekt verwirklicht werden kann: „Das wäre bestimmt eine Werbung, die über die Grenzen der Stadt Geretsried hinausgeht“, ist sie sich sicher.Peter Herrmann

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