Der fünfte Ausbildungskompass startet

Werben für die Fachkräfte von morgen: Firmen können sich jetzt registrieren lassen

Druckfrisch: die neue Broschüre des Ausbildungskompass für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.
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Druckfrisch: die neue Broschüre des Ausbildungskompass für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Landkreis – Keine Praktika, keine Ausbildungsmessen und keine Berufsinformationstage an Schulen: Corona hat vieles zum Erliegen gebracht, auch die Suche nach künftigen Auszubildenden.

Doch der Ausbildungskompass, der im Landkreis nun in fünfter Auflage erscheint, bietet die optimale Unterstützung – er führt junge Menschen und Betriebe zueinander.

Der Ausbildungskompass 2021 bietet einen umfassenden Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Damit Schüler, die sich gerade in der Phase der Berufsorientierung befinden, direkt erreicht werden, wird die Broschüre an alle Schulen des Landkreises verteilt.

Neben der Printausgabe ist der Ausbildungskompass auch Online vertreten. Dort können Suchende etwa eine Umkreissuche für Jobs nutzen. Oder es wird aufgezeigt, wie eine infrage kommende Stelle per Bus und Bahn gut erreichbar ist. „Über 100 Berufsbilder, inhaltlich ansprechend und optisch hochwertig dargestellt, warten darauf, entdeckt zu werden“, berichtet Landkreis-Wirtschaftsförderer und Vorsitzender des Wirtschaftsforums Oberland Andreas Roß. Zu nahezu allen Ausbildungsprofilen gebe es ferner einen Info-Film, der über einen QR-Code aufgerufen werden könne.

Der Ausbildungskompass ist aber nicht nur für Jobsuchende gedacht, sondern auch für die Arbeitgeber selbst. So können Unternehmen und Handwerksbetriebe dort auf sich aufmerksam machen, um junge Menschen zu erreichen. 60 Euro pro Ausbildungsangebot kostet der Eintrag. Firmen, die dieses Angebot nutzen, können sich online auf www.ausbildungskompass.de registrieren.

„Noch vor wenigen Monaten war die Welt scheinbar in Ordnung, dann kam Corona – und seither ist vieles nicht mehr so, wie es war“, so Roß: „Zahlreiche Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet, die Stellenanzeigen sind erheblich zurückgegangen.“ Dennoch: Wenn die Folgen der Pandemie einigermaßen überwunden seien und ein Stück Normalität zurückkehre, „wird auch wieder Nachwuchs in den Unternehmen gebraucht“. Und genau hier setze der Ausbildungskompass 2021 an, um Kontakte zu knüpfen und die Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen.

Der Ausbildungskompass für den Landkreis bietet einen umfassenden Überblick der Ausbildungsmöglichkeiten bei den regionalen Anbietern. Im Magazin sind nicht nur die klassischen Lehrstellen in den jeweiligen Unternehmen aufgelistet. Es finden sich auch Informationen, welche Betriebe einen Ferienjob ober Praktika anbieten oder die Möglichkeit besteht, ein Duales Studium zu absolvieren. Des Weiteren Informationen und Angebote für den Bundesfreiwilligendienst, das Freiwilliges Ökologisches Jahr und das Freiwillige Soziales Jahr.

Infokasten


Die Broschüre ist in den Rathäusern, im Landratsamt und bei der Agentur für Arbeit kostenlos erhältlich. Der Ausbildungskompass kann zudem auf www.ausbildungskompass.de als digitale Version abgerufen werden.

Neu ist: es werden Betriebe gelistet, die eine Ausbildung in Teilzeit anbieten: „Das ist eine fantastische Sache“, freut sich Roß. „Damit soll es mehr Menschen ermöglicht werden, eine qualifizierte Berufsausbildung zu machen, auch dann, wenn die persönlichen Umstände eine Tätigkeit in Vollzeit nicht zulassen.“ dwe

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