Landratsamt genehmigt Fasanenhof

Keval darf am Fasenweg zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohnungen bauen.

Das Landratsamt hat das umstrittene Bauvorhaben am Fasanenweg 33 genehmigt. Die Firma Keval Immobilienentwicklung plant dort zwei Mehrfamlienhäuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten. Die Zustimmung der Kreisbehörde galt von vornherein als sicher.

Für das Gebiet gibt es keinen Bebauungsplan. So geht es einzig darum, dass sich die Gebäude in die Umgebung einfügen (Paragraph 34 Baugesetzbuch, d.Red.). „Das Maß der baulichen Nutzung, die Baukörperform, die Bauweise und die Gestaltung – alles passt“, betonte Stumpfhauser mit Verweis auf die umliegenden Gebäude. Für den Fasanenweg gibt es bereits einen Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplan sowie einen Entwurf aus dem Jahr 2003. Doch dieser wurde nicht zu Ende geführt, da Anlieger kleinerer Straßen damals nicht bereit waren, für den Wegeausbau Grund abzutreten. Eine Lösung für dieses Problem gibt es bis heute nicht. „Im Herbst soll dem Entwicklungs- und Planungsausschuss ein Entwurf vorgelegt werden“, kündigte Bauamtsleiter Jochen Sternkopf an. Bei der durchgeführten Nachbarbeteiligung im bauaufsichtlichen Verfahren hätten laut Baujuristin Constanze Hagen vom Landratsamt Grundstücksnachbarn ihre Zustimmung nicht erteilt. „Nachdem mehr als 20 Nachbarn im gleichen Interesse beteiligt sind, ohne vertreten zu sein, kann die erforderliche Nachbarzustellung durch die öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden“, erklärte Hagen weiter. Von Beteiligten können die Akten des bauaufsichtlichen Verfahrens noch während der Sprechzeiten im Landratsamt eingesehen werden, informierte die Baujuristin. Gegen den Bescheid könne binnen eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht München eingereicht werden.

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