Staupenachweis bei Fuchs in Peretshofen

Landratsamt warnt Hundebesitzer: Aufgrund der Viruserkrankung die Tiere impfen zu lassen

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Bei mehreren Füchsen im Landkreis wurde das Staupevirus nachgewiesen. 

Dietramszell – Ein schwer erkrankter Fuchs ist am 12. November in der Nähe von Peretshofen erlegt worden. Das Tier fiel auf, da es nicht Scheu war sowie Orientierungslos. Zudem zeigte der Fuchs eine hochgradige zentralnervöse Störungen auf. Im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurde nun das Staupe Virus nachgewiesen

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Wie das Landratsamt mitteilt, wird die zumeist tödlich verlaufende, hochansteckende Krankheit durch das „Canine Staupevirus“ ausgelöst. Sie ist ist für Hunde und wildlebende Fleischfresser wie Füchse, Marder, Dachse ansteckend. Die betroffenen Tierarten können sich über Urin, Speichel und andere Sekrete, Kot sowie an Kadavern infizieren. Landratsamtsprecherin Marlis Peischer betont auch: „Für Menschen ist die Erkrankung ungefährlich und nicht meldepflichtig.“

Es ist nicht der erste Fall in letzter Zeit: Wie berichtet, wurden bereit Mitte November vom dem Veterinäramt aus den Gemeinden Münsing und Königsdorf seit mehreren Wochen vermehrt schwer erkrankte oder verendete Füchse und Marder gemeldet. Auch bei diesen Tieren wurden die auffälligen Krankheitssymptome wie Orientierungslosigkeit nachgewiesen

Das Veterinäramt weist vor allem Hundebesitzer, insbesondere jene im nördlichen Landkreis ausdrücklich darauf hin, ihre Hunde zum Schutz vor der Ansteckung gegen das Canine Staupevirus regelmäßig impfen zu lassen und bis auf weiteres an der Leine zu führen. Weitere Informationen rund um die Impfung können beim Haustierarzt erfragt werden. dwe

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