Mehr Transparenz mit Doppelspitze

Bisher kamen von den rund 1.200 Bewohnern des Johannisplatzes in acht Monaten nur 42 zu der Sprechstunde con Christian Lotz (Foto). Das berichtete der "Quartiersmanager" dem Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung in seinem Tätigkeitsbericht. Das ist durchaus bezeichnend.

Denn es herrscht, wie der Streit um die geplante Kindertagesstätte ans Licht brachte, ein massiver Generationenkonfikt. In Personalunion betreut Lotz neben seiner Tätigkeit in der mobilen Jugendarbeit seit Anfang April 2010 für 15 Stunden pro Woche das Projekt „Soziale Stadt“. Inzwischen gelang es dem Sozialpädagogen im KiTa-Streit die Wogen am Johannisplatz zu glätten und in mittlerweile vier Workshops mit dem interessierten Teil der Platzbewohner entstand ein Konzept zur Neugestaltung. Lotz: „Das Projekt soll sich nicht in den baulichen Aspekten erschöpfen.“ Denn zentral sei ein besseres Miteinander. Und so regte Grünen-Sprecher Volker Witte ein Bürgerfest am Johannisplatz an: „So werden Alt und Jung zusammengeführt.“ Und weiter: „Das räumt Feindseligkeiten aus dem Weg.“ Das Hauptaugenmerk bei den Bewohnern liegt bei der fehlenden Nahversorgung. „Das betrfifft hauptsächliche ältere Menschen“, so Lotz. Insofern will der Quartiersmanager einen Einkaufsdienst ins Leben rufen. Aber „dazu braucht es die Unterstützung der Anwohner“.

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