Milchhäusl-Areal: Regierung bezuschusst Mietwohnungsbau in Münsing

Über 3,6 Millionen Euro

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Auf dem Milchhäusl-Areal sollen zwölf Sozialwohnungen gebaut werden. Die Regierung hat nun ordentlich Fördermittel bewilligt.

Münsing – Die Gemeinde Münsing will an der Hauptstraße auf dem auf dem Milchhäusl-Grundstück einen Neubau mit zwölf Mietwohnungen errichten. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von 3,63 Millionen Euro bewilligt. Damit sind fast die gesamten Kosten der Baumaßnahme abgedeckt, die sich auf 3,66 Millionen Euro belaufen.

Von den Gesamtkosten „werden über 1,2 Millionen Euro als Zuschüsse des Staates an die Gemeinde ausbezahlt“, betont dazu Dr. Martin Nell, Pressesprecher der Regierung von Oberbayern. Die Zuschüsse betragen genau 1,23 Millionen Euro, weitere 2,4 Millionen Euro werden als zinsgünstige Förderdarlehen angeboten. Zusammen werden damit fast die Gesamtkosten der Baumaßnahme abgedeckt, die sich auf 3.660.100 Euro belaufen.

Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte sowie für ältere Personen und Menschen mit Behinderungen geschaffen werden. Die Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und erreichbar. Damit eignen sie sich auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Im Jahr 2017 stehen der Regierung von Oberbayern im Kommunalen Wohnraumförderprogramm insgesamt 95 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern, ergänzt durch Darlehen der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung. In dem neuen Förderprogramm, das Anfang 2016 gestartet wurde, werden ausschließlich Städte und Gemeinden bei der Schaffung von angemessenem und bezahlbarem Wohnraum unterstützt. Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. tka

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