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Münsing: Kreuzendes Reh Anlass für mehrere Trunkenheitsfahrten

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Von: Daniel Wegscheider

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Reh auf der Flucht
Ein Reh kreuzt die Fahrbahn und verschwindet danach im Wald. Ein Autofahrer musste deshalb ausweichen und kam von der Straße ab (Symbolbild). © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Münsing – Eine Reh löste eine ungewöhnliche Unfallaufnahme der Polizei bei Münsing aus. Nur das Tier kam ungeschoren davon.

Am Donnerstag, 1. September, um 21.40 Uhr musste ein 35-jähriger Mann in seinem Renault auf der Höhenbühlstraße in Degerndorf einem Reh ausweichen. Das Tier kreuzte dort die Straße und verschwand wieder im Wald.

Der Fahrer aus dem Ickinger Ortsteil Dorfen kam beim Ausweichen jedoch von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Metallzaun. „Glücklicherweise blieb der er unverletzt“, berichtet die Polizei.

Der Durchgeführte Alkotest ergab einen Wert weit über 1,5 Promille

Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten der Polizeiinspektion Wolfratshausen jedoch deutlich Alkohol. Der durchgeführte Alkotest ergab dann auch einen Wert von weit über 1,5 Promille.

Damit nicht genug: Der hilfsbereite Chef des Dorfeners erschien im  Kleintransporter nebst Fahrer an der Unfallstelle. „Leider war der Fahrzeuglenker, ein 25-jähriger Mann aus Isen, ebenfalls alkoholisiert“, berichtet die Polizei. Er muss sich nun wegen einem Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten, die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Hilfsbereiter Chef muss ebenfalls den Autoschlüssel abgeben: Auch er hatte zu viel Promille intus

Und zu guter Letzt durfte auch der Chef der beiden nicht mehr Autofahren: Auch er hatte nach Angaben der Polizei zu viele Promille intus. Daher stellten die Beamten den Autoschlüssel sicher. Am Unfallfahrzeug und Zaun entstand ein Sachschaden von knapp 5.400 Euro. dwe

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