Vampire und Rocker

„Musical Moments“ begeistern Publikum in der Loisachhalle

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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle
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Rocky Horror Picture Show, Phantom der Oper, Vampire und Winnetouch zelebrierten "Musical Moments" in der Loisachhalle

Wolfratshausen – Über drei Stunden lang boten acht Künstler jüngst in der nahezu ausverkauften Loisachhalle eine abwechslungsreiche Show mit vielen Kostümwechseln. Für den in Waldram lebenden Choreografen und Protagonisten war es ein umjubeltes Heimspiel.

Das Best-of-Programm feiert in wechselnder Besetzung seit zehn Jahren in ganz Deutschland Erfolge. Wurde zu Beginn des ersten Aktes noch versucht, die Frage „Was ist ein Musical?“ mit wissenschaftlichen Theorien zu erklären, ließen die Künstler danach keine Zweifel an der einzig richtigen Antwort aufkommen: eine Mitmach-Party mit den Zuschauern. So baten Tänzerinnen zunächst zwei Besucher auf die Bühne und statteten sie mit bunten Kostümen aus. Später animierte der gebürtige Norweger Espen Nowacki das Publikum zum Mitsingen und brachte der Menge als verkleideter Transvestit beim berühmten „Time Warp“ der Rocky Horror Picture Show sogar eine anspruchsvolle Choreografie bei.

Freilich blieb zwischendurch Zeit für schaurig-schöne Momente wie den düsteren Tanz der Vampire oder das Wehklagen des Phantoms der Oper. Und auch der Humor kam nicht zu kurz: Als Dominik Halamek in das rosa Kostüm des homosexuellen Apachen Winnetouch schlüpfte und sich gemeinsam mit Pocahontas einen Ouzo genehmigt, blieb kaum ein Auge trocken.

Nach der Pause wurde es im zweiten Akt dann deutlich rockiger. So überzeugte Zoltan Tambor in der Rolle des verstorbenen Queen-Sängers Freddie Mercury. Sein Versprechen „We will rock you“, lösten die Besucher mit lautem Mitklatschen und Stampfen ein. Die musikalische Zeitreise sollte schließlich in Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ und einem furiosen Abba-Medley enden. Doch das Publikum forderte danach so vehement Zugaben, dass Espen Nowacki und sein Team nicht Nein sagen konnten. „Partymetropole Wolfratshausen: Ihr seid ein wilder Haufen“, zeigte er sich beeindruckt. Mit Liza Minnellis „Cabaret“, „Jesus Christ Superstar“ und „Let the sunshine in“ aus dem Musical „Hair“ verabschiedeten sich die Künstler erschöpft, aber glücklich von den Besuchern.Peter Herrmann

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