Schnuppertag begeistert

Musikschule Geretsried stellt Programm für 1,5- bis 7-Jährige vor

Beim Schnuppertag sangen Eltern und Kinder zunächst gemeinsam auf dem Pausenhof vor der Mittelschule in Geretsried
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Beim Schnuppertag sangen Eltern und Kinder zunächst gemeinsam auf dem Pausenhof vor der Mittelschule in Geretsried.

Geretsried – Selbst Kleinkinder, die noch nicht einmal zwei Jahre alt sind, können an der Geretsrieder Musikschule in die Welt der Klänge und Rhythmen eingeführt werden.

Wie sich der Unterricht gestaltet, erfuhren Familien beim jüngsten Schnuppertag. Der „Schnuppertag für die Jüngsten“ richtete sich an die Altersgruppe 1,5 bis 7 Jahre. „Wir unterrichten zunächst in Eltern-Kind-Gruppen“, erklärte Lehrerin Christa Vogel in einer Vorstellungsrunde. Danach folgen ein altersgerechter „Musikgarten“, musikalische Früherziehungskurse und einhergehend mit der Einschulung ein Aufbaukurs für Kinder ab sechs Jahren. Vermittelt wird neben Singen, Sprechen, Bewegung und Tanz auch eine Sensibilisierung des Gehörs.

„Wir bringen den Kindern die Freude an der Musik“, verspricht Lehrerin Elsa Kodeda. Die gebürtige Russin lebt seit 14 Jahren in Deutschland, tritt als Opernsängerin auf und kümmert sich um die musikalische Früherziehung der jungen Geretsrieder. „Wir lernen erste Rhythmen auf den Instrumenten“, erklärte Kodeda. Darauf legt auch ihr Lehrerkollege Björn Kellerstrass Wert. Der Schlagzeuger leitet unter anderem die Gruppe „MeloDrum“, in der er Kindern ab sechs Jahren in die Klangwelt der Percussion-Instrumente einführt. Eine besondere Rolle dabei spielt der Widerhall, den er beim Schnuppertag in einer interaktiven Übung mit den „Echo-Kindern“ vermittelte.

Lockerere Regeln

Nach einer knapp halbstündigen Einführung verteilten sich die Mädchen und Buben gemeinsam mit Eltern und Lehrern in verschiedene Räume der Musikschule. „Toll, dass wir das diesmal so kompakt in anderthalb Stunden durchziehen konnten“, freute sich Sabrina Schwenger. Bei einem vorhergehenden Schnuppertag für ältere Kinder im Mai musste die Veranstaltung aufgrund strengerer Corona-Regeln auf kleinere Gruppen und sieben Stunden entzerrt werden.

Die Eltern werteten das gestraffte Format und die erweiterte Versammlungsfreiheit entsprechend positiv. „Für die Kinder ist es einfach toll, dass sie wieder mehr Kontakt haben dürfen“, lobte der Geretsrieder Familienvater Lars Schneider.

Peter Herrmann

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