Neue Räume fürs Archiv

Nadine Wickert bereitet Umzug in die Elbestraße vor

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„Das Gedächtnis der Stadt Geretsried“ befindet sich künftig in einem Gebäudekomplex an der Elbestraße.

Geretsried – Das bisher im Rathaus untergebrachte Stadtarchiv wird in die Elbestraße 25-27 verlegt. Nadine Wickert vom Kulturamt erläuterte das Vorhaben in der jüngsten Sitzung des Jugend- und Kulturausschusses.

Neben dem Verwaltungsschriftgut wird die Stadtgeschichte im Archiv auch durch Sammlungen dokumentiert. Hierzu zählen die Dokumentationen über Wirtschaft, die Rüstungswerke und Heimatvertriebenen, Presseberichte über Geretsried ab 1949 sowie eine Film- und Tonsammlung, eine Plakatsammlung sowie Karten und Pläne. Eine umfangreiche Fotosammlung mit einem Bestand von 95.000 Fotos ab 1946 macht den Hauptanteil des Archivbestands aus. „Gerade für Fotos ist das Raumklima im Rathaus nicht optimal“, erklärte Wickert. Die Stadt hat deshalb an der Elbestraße 25-27 neue Räume angemietet. Um diese fachgerecht einzurichten, wurden drei Firmen damit beauftragt, Vorschläge zur Gestaltung und sinnvollen Raumnutzung einzureichen. Wickert will vor dem Umzug, der in der Jahresmitte geplant ist, noch alle Bestände sichten und sie dann neu ordnen. Zudem sollen Karten und Pläne digitalisiert und ein Buchscanner angeschafft werden. Des Weiteren soll es künftig auch einen ausgewiesenen Benutzer-Arbeitsplatz im Stadtarchiv geben. Gemeinsam mit Steffi Weigel, Mitarbeiterin für Kultur und Archiv im Rathaus, will Wickert Ansprechpartnerin für alle Besucher sein. „Bis das Archiv an der Elbestraße eingezogen ist, könnten die neuen Räume noch für eine Ausstellung genutzt werden“, regte sie an. Zudem kündigte Wickert an, dass 2020 anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt beziehungsweise des 70-jährigen Bestehens der Gemeinde eine neue Stadtchronik erscheinen wird. „Sie wird sich sowohl inhaltlich als auch im Erscheinungsbild von der Chronik aus dem Jahr 1999 unterscheiden“, erklärte Wickert. Demnach sollen in einem zeitgemäßen Layout „exemplarisch Versatzstücke der Erfolgsgeschichte von Geretsried“ gezeigt werden. „Im Fokus stehen bildliche Darstellungen der Stadtgeschichte, die durch informative Texte ergänzt werden“, so Wickert.Peter Herrmann

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