Entstandener Sachschaden rund 17.000 Euro

Nässe-Unfall auf A95 bei Icking fordert zwei verletzte Autofahrer

Aquaplaning auf der Autobahn
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Aquaplaning auf der Autobahn ist gefährlich: Vermutlich zu schnelles Fahren wurde einem jungen Paar auf der A95 zum Verhängnis.
  • Daniel Wegscheider
    VonDaniel Wegscheider
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Icking – Ein junger Mann aus dem Landkreis und seine junge Beifahrerin sind auf der Autobahn wegen Aquaplaning ins Rutschen gekommen. Das Auto kollidierte mehrmals bevor es zum Stillstand kam.

Am Donnerstagabend (11. Juni), gegen 20.30 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Landkreisbürger mit seinem Daimler und seiner 27-jährigen Beifahrerin aus Ingolstadt auf der A 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Nach Angaben der Polizei, ist das Auto rund zwei Kilometer vor der Tank- und Rastanlage Höhenrain West ins Schleudern geraten. „Vermutlich aufgrund des Regens und der nassen Fahrbahn sowie einer nicht angepassten Geschwindigkeit“, berichtet Polizeihauptkommissar Julius Metz.

Feuerwehr befreit Fahrer aus dem Auto

Dabei kollidierte der 21-jährige Fahrer in seinem Daimler zunächst mit einer Leitplanke. Von dort aus schleuderte der Pkw zurück auf die Fahrbahn und stieß an eine steinerne Begrenzung des Mittelstreifens – dort strandete der Pkw dann schließlich auf dem linken Fahrstreifen.

Nach dem Unfall konnte die 27-Jährige selbst aus dem Fahrzeug aussteigen, der junge Mann wurde leicht eingeklemmt. „Da jedoch der Verdacht einer Wirbelsäulen-Verletzung bei ihm bestand, trennten die eingesetzten Feuerwehrkräfte das Autodach ab, um den Fahrer zu befreien.“ Beide wurden mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Autobahn war für eineinhalb Stunden komplett gesperrt

Das komplett zerstörte Fahrzeug, die Polizei schätzt den Schaden auf 15.000 Euro, musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. An der Schutzplanke sowie an der steinernen Begrenzung des Mittelstreifens entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Die Richtungsfahrbahn Garmisch-Partenkirchen musste für die Unfallaufnahme-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten von der Feuerwehr für rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Neben der Streife der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim waren Kräfte der Feuerwehren aus Hohenschäftlarn, Neufahrn, Schhäftlan-Ebenhausen, Wangen und Berg sowie der zuständige Kreisbrandinspektor und Rettungsdienstkräfte aus Wolfratshausen und Starnberg im Einsatz.

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