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Nepomukmarkt in Wolfratshausen am 29. Mai

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Der Ober- und Untermarkt wird am 29. Mai zur Fußgängerzone
Der Ober- und Untermarkt wird am 29. Mai zur Fußgängerzone © Werbekreis Wolfratshausen

Der Nepomukmarkt ist der zweite von insgesamt vier verkaufsoffenen Sonntagen in der Wolfratshauser Altstadt.

Der Name dieses Marktes ist vermutlich zu jener Zeit entstanden, als die Flößerei in der Gegend noch einen hohen Stellenwert hatte. Der böhmische Priester Johannes Nepomuk, der im 14. Jahrhundert lebte, galt einst als Schutzpatron aller Flößer, Schiffer und Müller. Dieses Brauchtum wurde früher auf dem Nepomukmarkt zelebriert. Geblieben ist heute ein Jahrmarkt mit Krämermarkt-Charakter, dessen Sortiment durch die Waren regionaler Erzeuger erweitert wird. Laut Marktsatzung fällt der Nepomukmarkt stets auf den Sonntag nach Christi Himmelfahrt. Neben einem umfangreichen Warensortiment laden dabei auch kulinarische Leckerbissen zum längeren Verweilen in der Marktstraße zwischen Reiser- und Schwankl-Eck ein.

Roter Teppich für Kunden

Ob Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien, Lederwaren, Geschenkartikel, Haushaltswaren, Weine, Süßigkeiten, Obst, Käse oder Wurstwaren – die zahlreichen Stände bieten für jeden Geschmack etwas Besonderes. Auf kompetente Beratung und herzliche Kundengespräche wird hier noch viel Wert gelegt.

Wer zwischendurch hungrig wird, kann sich mit Bratwurst, Schmalzbroten oder französischen Crêpes stärken. Beliebte Zwischenmahlzeiten sind auch die unverwüstliche Currywurst oder der türkische Döner Kebab. Selbstverständlich werden an diesem verkaufsoffenen Sonntag auch viele Einzelhändler von 12 bis 17 Uhr ihre Geschäfte öffnen. Wer unter der Woche nur wenig Zeit zum Einkaufsbummel hat, kann in aller Ruhe elegante Mode, Sportartikel, Schuhe, Kinderspielzeug, Bücher, Schreibwaren und Fotozubehör erstehen. Schnäppchenjäger können sich dabei sicher über das eine oder andere Sonderangebot freuen und jede Menge Geld sparen. Darüber hinaus rollen die Geschäfte wieder rote Teppiche für die hoffentlich zahlreichen Kunden aus. So gilt der in seiner Größe überschaubare Markt auch als lohnenswertes Ausflugsziel für Besucher aus den umliegenden Städten und Gemeinden. Parkplätze stehen in begrenzter Anzahl hinter dem Rathaus am Loisachufer sowie am Hatzplatz zur Verfügung.

Rikscha-Fahrten durch die Stadt

Das von den beiden Zwillingsschwestern Sarah und Leonie Brand betriebene Unternehmen „Spatzen Rikscha“ gilt als Paradebeispiel für nachhaltige Mobilität. Grund genug für den Bauausschuss, das Erfolgsprojekt im vergangenen Jahr mit 3.360 Euro zu unterstützen. „Sie betreiben einen ortsansässigen und umweltfreundlichen E-Rikscha-Service, der eine attraktive und schadstofffreie Transportmöglichkeit bietet“, erklärte die städtische Energie- und Umweltbeauftragte Vivian Horngacher hervor. Sie verwies darauf, dass die vom Rikscha-Service angebotenen Dienstleistungen touristische Touren sowie Fahrten zu Arztbesuchen, Friseurterminen oder Geschäften umfassen. Um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen, bieten die Brand-Schwestern zudem einen CO2-neutralen Lieferservice an. Transportiert werden neben Einkäufen auch Speisen, Getränke oder andere Waren, per Express oder auf Termin. ph

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