Sparkasse-Abbruch hat begonnen

Neubau im Stadtzentrum soll Ende 2022 bezugsfertig sein

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Der sogenannte Handabbruch an der Sparkasse hat bereits begonnen, bald sollen die Bagger anrollen.

Geretsried – Nach dem Beschluss und der Unterschrift des Durchführungsvertrages fasste der Ferienausschuss des Stadtrates jüngst einen Satzungsbeschluss zum Neubau der Sparkasse an der Egerlandstraße. Sparkasse-Vorstandsmitglied Christian Spindler gab dem Gelben Blatt Auskunft über den aktuellen Planungsstand.

Demnach hat sich an den bereits im Vorjahr veröffentlichten Plänen nichts geändert. „Im Eckbereich bekommt der Bau sieben Geschosse und eine offene Arkade, auf der Seite Egerlandstraße Richtung Rewe-Markt werden es fünf“, bestätigte Spindler auf Nachfrage. Dort, wo bis vor Kurzem noch das Ladengeschäft entlang der Egerlandstraße untergebracht war, entsteht ein neues Ladenlokal. „Insgesamt werden 27 Wohnungen errichtet, das heißt mit dem Neubau wird viel neuer Wohnraum geschaffen“, ergänzt Spindler. Dabei konnte die Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbeirat und der Stadt auch ihre Gestaltungsvorstellungen miteinfließen lassen.

 So hat die Sparkasse einen Stellplatzbedarf von 42 Plätzen: 27 davon für die Wohnungen, 15 für das Gewerbe. „21 davon werden wir selbst erstellen, mit den restlichen sind wir noch in Abstimmung zum Nachweis in der Tiefgarage, die von der Baugenossenschaft errichtet wird“, berichtet Spindler. Läuft alles nach Plan, rollen die Bagger noch in diesem April an. „Das hängt auch davon ab, wie schnell der schon begonnene Handabbruch vorangeht“, so das Vorstandsmitglied weiter. Der Neubau kann dann wahrscheinlich ab Sommer 2020 in Angriff genommen werden. 

Mit der Fertigstellung des Rohbaus wird Ende 2021 gerechnet, der Bezug soll Ende 2022 erfolgen. Gewissheit gibt es indes in Zeiten von Sonderregelungen und Ausgangsbeschränkungen nicht. „Welche Auswirkungen es eventuell aufgrund der Corona-Krise geben wird, kann wohl keiner voraussagen“, gibt Spindler zu bedenken. Im Ferienausschuss stimmten mit Ausnahme von Professor Dr. Detlev Ringer alle Stadträte der Änderung des Bebauungsplans zu. Peter Herrmann

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