Stadtentwicklung aufbauen

Neue Wirtschaftsförderin: Rebecca Geisler löst Annette Hilpert ab

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Hat im wahrsten Sinne des Wortes noch einige Baustellen vor sich: die neue Wirtschaftsförderin Rebecca Geisler.

Geretsried – Am 1. Juli übernahm Rebecca Geisler die vakante Stelle der städtischen Wirtschaftsförderin. Bei einem Pressegespräch im Rathaus stellte sich die 35-Jährige der Öffentlichkeit vor.

Die gebürtige Freisingerin arbeitete bereits von 2011 bis 2016 als Wirtschaftsförderin in ihrer Heimatstadt. Davor schloss sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen erfolgreich ihr Studium in den Fächern Sportwissenschaften, Psychologie und Jura ab. 2015 folgte der Abschluss des berufsbegleitenden Studiums Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen in Nordrhein-Westfalen.

Ein Jahr später war Geisler als wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU München am Lehrstuhl für Marketing und Konsumforschung tätig. Im vorigen Jahr leitete sie die Finanzverwaltung der Stadt Freising. „Ich will demnächst nach Geretsried umziehen“, kündigte die derzeit noch in Freising lebende Wirtschaftsförderin ein. Grund für den Wechsel sei auch, dass ihr Mann aus dem Oberland komme und sie sich bei ihren Besuchen hier immer wohlgefühlt habe.

In ihrer ersten Woche hat Geisler bereits einige Firmen und die Einzelhändlervereinigung ProCit kennengelernt. „Die Themen sind hier ähnlich wie in Freising“, berichtete sie. Beide Städte befinden sich im Speckgürtel Münchens und werden in den kommenden Jahren deutlich mehr Einwohner als bisher haben. „Wir möchten die Wahrnehmung der Marke Geretsried nach außen stärken“, bestätigte Bürgermeister Michael Müller.

Neben der derzeit noch laufenden Umgestaltung des Zentrums gelte es auch, die Unternehmen und Händler in den anderen Stadtgebieten zu stärken. Auch in puncto Tourismusförderung bestehe laut Müller noch Nachholbedarf. Mit den nahegelegenen Isarauen, dem Stadtwald und überregionalen Radwegen gibt es auch in diesem Bereich durchaus gute Rahmenbedingungen. Rebecca Geisler ist vor den vielen Herausforderungen nicht bange: „Hier ergeben sich viele Potenziale, die genutzt werden können“, gibt sie sich selbstbewusst. Peter Herrmann

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