Die neuen Vize-Bürgermeister

Stadträte entscheiden sich einstimmig für Günther Eibl und Annette Heinloth

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Bürgermeister Klaus Heilinglechner (vorne Mitte) vereidigte die neuen Stadträte (v. l.) Sepp Schwarzenbach und Susanne Thomas (CSU), Dr. Patrick Lechner (FDP), Assunta Tammelleo, Jennifer Layton und Peter Lobenstein (Bündnis 90/Grüne).

Wolfratshausen – Eine klare Angelegenheit war die Wahl des zweiten Bürgermeisters und der dritten Bürgermeisterin. Bereits vor der konstituierenden Stadtratssitzung, die aufgrund der Corona-Krise vom Rathaus in die Loisachhalle verlegt wurde, einigten sich die Fraktionen auf Günther Eibl (CSU) und Annette Heinloth (Bündnis 90/Grüne). Die Wahl war dann nur noch Formsache.

Bürgermeister Klaus Heilinglechner forderte die Stadträte auf, nacheinander vier verschiedene Wahlkabinen zu betreten. Das Ergebnis ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Alle 25 Stadträte stimmten in zwei Wahlgängen dafür, dass Günther Eibl (CSU) das Amt des Zweiten Bürgermeisters übernimmt und Annette Heinloth (Bündnis 90/Grüne) Dritte Bürgermeisterin wird. Sie treten damit die Nachfolge von Fritz Schnaller (SPD) und Helmuth Holzheu (Bürgervereinigung Wolfratshausen) an.

Vereidigt wurden in der Stadtratssitzung neben Eibl und Heinloth auch die sechs neuen Stadträte Jennifer Layton, Assunta Tammelleo, Peter Lobenstein (alle Bündnis 90/Grüne), Susanne Thomas und Sepp Schwarzenbach (beide CSU) sowie Dr. Patrick Lechner (FDP). Für die Legislaturperiode wurden zudem folgende Referentenposten bestellt: Alfred Fraas (CSU, Kultur), Maximilian Schwarz (Bürgervereinigung Wolfratshausen, Sport), Dr. Ulrike Krischke (Bürgervereinigung Wolfratshausen, Senioren), Jennifer Layton (Bündnis 90/Grüne, Jugend), Helmut Forster (Liste Wolfratshausen, Wirtschaft), Dr. Hans Schmidt (Bündnis 90/Grüne, Umwelt), Gerlinde Berchtold (SPD, Soziales und Familie), Fritz Meixner (SPD, Schulentwicklung) und Dr. Patrick Lechner (FDP, Informationsfreiheitsbeauftragter).

Bürgermeister Klaus Heilinglechner blickte am Ende der Stadtratssitzung schon auf zukünftige Herausforderungen voraus. „Wir haben viele Projekte vor uns. Ich bin mir sicher, dass sie mit diesem Gremium machbar sind“, zeigte sich der Rathauschef zuversichtlich. Dass die Stadträte sich in vielen Dingen durchaus einig sind, bewiesen sie schon vor der Sitzung: Auf Initiative der CSU spendeten sie ihr Sitzungsgeld an den „Verein der Freunde der Kreisklinik Wolfratshausen“, der sich derzeit vor allem im Kampf gegen das Coronavirus engagiert.

Peter Herrmann

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