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Neueröffnung Raiffeisenbank im Oberland eG Zweigstelle Reichersbeuern

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Gästeberüßung vor dem neuen Bankgebäude
Gästeberüßung vor dem neuen Bankgebäude. © dh

Auf ein 130-jähriges Bestehen kann die Raiffeisenbank im Oberland eG in Reichersbeuern zurückblicken. Durch den Weitblick von Verantwortlichen aus den Gemeinden Reichersbeuern und Greiling wurde, als eine der Ersten im Umkreis, im Jahre 1892 eine Genossenschaft gegründet. Inspiriert von den Ideen des Friedrich Wilhelm Raiffeisen – einer der Väter der modernen Genossenschaftsidee.

„Was einer alleine nicht schafft, das Schaffen viele.“ Auf diesem einfachen Gedanken basiert das genossenschaftliche Geschäftsmodell. Diese Überzeugung ihrer Gründungsväter teilt die Raiffeisenbank im Oberland eG seit ihrer Gründung. Sie versteht sich als regionaler Partner für ihre Kunden und als Heimatbank für alle Lebenspläne. So begann es vor 130 Jahren: Am 27. November 1892 wurde die Genossenschaft als „Reigersbeurer Darlehenskassenverein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht“ gegründet. 1996 erfolgte der Zusammenschluss der Raiffeisenbank im Oberland eG mit der Raiffeisenbank Waakirchen-Schaftlach-Sachsenkam eG zur Raiffeisenbank im Oberland eG. 2006 fusionierte die Raiffeisenbank im Oberland mit der Raiffeisenbank Miesbach eG und 2017 mit der Raiffeisenbank Tölzer Land eG. Mehrere verschiedene Standorte hatte die Raiffeisenbank in Reichersbeuern im Laufe der Zeit.
Im Jahre 2021 wurde ein Neubau auf dem ehemaligen Neuwirt-Gelände realisiert. Nach ca. einjähriger Bauzeit konnte das Team der Raiffeisenbank am 21. Oktober in die neu gebauten Geschäftsräume einziehen. Gebaut wurde vor allem mit einheimischen Handwerkern. Die neue Zweigstelle ist barrierefrei erreichbar und der Service-Bereich bietet einen Geldautomaten mit Einzahlfunktion sowie einen Kontoauszugsdrucker. Diese stehen den Kundinnen und Kunden 7 Tage die Woche rund um die Uhr zur Verfügung.

In modern ausgestatteten Beratungsräumen bietet das bewährte Team der Raiffeisenbank alle Beratungen für Privatkunden an. Auch für Baufinanzierungs- und Gewerbekundenberatung sowie für Beratungen zum Thema Versicherungen stehen die Beraterinnen und Berater der Bank, nach Terminvereinbarung zur Verfügung.

Neueröffnung mit Ehrengästen

Nach rund einjähriger Bauzeit konnte das Team der Raiffeisenbank im Oberland eG im Oktober des vergangenen Jahres in die neu gebauten Geschäftsräume auf dem ehemaligen Neuwirt-Gelände einziehen. Am Mittwoch war offizielle Eröffnung mit zahlreich geladenen Ehrengästen.

Den Anfang machte Manfred Gasteiger, Vorstand der Raiffeisenbank im Oberland eG. Herr Gasteiger zitierte dabei Johann Wolfgang von Goethe: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Als Steine bezeichnete er während Corona und die damit verbundenen Quarantäne-Zeiten sowie Lieferengpässe, die den Zeitplan immer wieder durcheinander wirbelten. Fleißige und eifrige Hände konnten dennoch ein schnelles Ende schaffen. So galt sein Dank allen, die dazu ihren Beitrag geleistet haben: „Besonders stolz bin ich vor allem darüber, dass wir für die Realisierung dieses Projekts viele regionale Unternehmen engagieren konnten.“ Als mit verantwortlich dafür nannte Gasteiger aber auch den Leiter des Immobilienmanagement Georg Heuschneider, der für den Bauablauf verantwortlich war. Es entstand eine Bankfiliale, ein Reiheneckhaus und vier Wohnungen.

Großer Wert wurde auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt

Der Festredner nannte als Beispiel dafür eine Photovoltaik Anlage (10,4kWp), Heizung und Wasser über Anschluss an das Reichersbeurer Nahwärmenetz (MWB Biomasse Reichersbeuern GmbH & Co KG) sowie die Installation von E-Ladestationen an zwei Stellen durch die Gemeinde Reichersbeuern. Ernst Dieckmann, Bürgermeister von Reichersbeuern, erinnerte an die Zeit von 2014 an, als erstmals die Idee zum Kauf des bisherigen Raiffeisengebäudes durch die Gemeinde entstand. „Anschließend ist einiges passiert und heute ist ein freudig, schöner Tag. Durch das neue Gebäude der Raiffeisenbank wird die Ortsmitte von Reichersbeuern enorm aufgewertet.“

Es folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch den verantwortlichen Architekten Joachim Staudinger an Geschäftsstellenleiter Josef Reiter. Andreas Melf, Inhaber der Zimmerei Melf, trug in Gedichtform gekonnt die Wünsche aller beschäftigten Handwerker vor: „…dass der Bau verschont bleibt zu jeder Zeit von Unheil, Feuer und sonstigem Leid … und dass für den Bauherrn, der so viel Geld investiert, sich die Anlage auch irgendwann rentiert.“ Und schließlich erteilten Diakon Baumann und Pfarrer Schultheiß Gottes Segen. Baumann wünschte zudem „eine menschengerechte Geldwirtschaft“ und „…bleibt hier lange lebendigmit den Menschen in Kontakt.“ dh

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