Gynäkologie unter neuer Leitung

Neues Personal für den Nachwuchs

 Mitarbeiter der Wolfratshauser Außenstelle
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Neue Gesichter bei der Wolfratshauser Außenstelle: Hebammen-Sprecherin Martina Winkler (Mitte) ist seit Beginn dabei – neu an Bord sind Beleghebamme Ulrike Conrad (l.) und Leitende Ärztin Dr. Dörte Lüdders.
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    vonViktoria Gray
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Wolfratshausen – Personell neu aufgestellt: Die Geburtshilfe Außenstelle am Kreiskrankenhaus Wolfratshauen zeigt sich mit neuen Gesichtern.

Seit Anfang des Jahres ist Dr. Dörte Lüdders Leitende Ärztin der Außenstelle. Die 41-jährige Cloppenburgerin folgte Dr. Mehmet Bastug, der das Unternehmen in Richtung München verlassen hat. Mittlerweile hat Lüdders die Strukturen der Klinik kennengelernt: „Ich bin vom Team sehr nett empfangen und aufgenommen worden.“ Lüdders war zuvor am Klinikum Oldenburg tätig. Dort war sie die Vertretung des Chefarztes der Geburtshilfe, leitete stellvertretend das Brustzentrum und war als Weiterbildungsbeauftragte für die Ausbildung der Assistenten zuständig.
Für die Gynäkologie entschied sich Lüdders erst recht spät, findet es aber nach wie vor „spannend, Frauen jeden Alters zu behandeln.“ Mit am schönsten sei es, wenn sich Frauen auch Jahre nach der Geburt bei ihr melden und sich für die Behandlung bedanken.
Die Liebe führte sie nun nach Wolfratshausen. „Mein Lebensgefährte und ich wollten wieder in seinen Heimatort Lenggries ziehen“, erklärt die 41-Jährige. „Mein Ziel ist es, die Zweigstelle vor allem geburtshilflich, aber auch operativ weiter aufzubauen und somit ein zweites Standbein für die Hauptklinik in Starnberg zu sein.“

Eine weitere Veränderung: Die Leitung der Kinder- und Jugendmedizin in der Wolfratshauser Außenstelle obliegt nun Oberarzt Dr. Michael Mair. Außerdem ist Mair der Leiter der Neugeborenenvorsorge und der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Starnberg.
Und auch bei den Beleghebammen gab es einen Wechsel: Ulrike Conrad ist bereits im Oktober vergangenen Jahres zum Team der Hebammen gestoßen. Seitdem hat sie 35 Geburten betreut. Die 38-Jährige absolvierte ihre Ausbildung am Lehrkrankenhaus in Bochum.
Über die Stationen Kreisklinik Prenzlau und Marienhospital Bonn kam die gebürtige Berlinerin nach Bayern. Besonders gut gefällt Conrad „die eins zu eins Betreuung und die familiäre Atmosphäre mit dem Hintergrund einer großen geburtshilflichen Abteilung in Starnberg.“ Hier hätte sie endlich Zeit, die Frauen angemessen zu betreuen.

Die Wolfratshauser Geburtshilfe eignet sich laut Pressereferent Stefan Berger für Schwangere ohne Risikogeburt ab der 36. Schwangerschaftswoche. Dafür stünden drei Kreißsäle, Zwei-Bett-Zimmer, Familienzimmer und eine Geburtswanne zur Verfügung. Neben Geburten werden die üblichen gynäkologischen Operationen wie Bauchspiegelungen, Gebärmutterentfernung oder Ausschabungen durchgeführt. „Termine sind in der Regel ohne längere Wartezeiten möglich“, so Berger.

616 Geburten gab es im vergangenen Jahr und damit exakt so viele wie 2019. „Das Neujahrsbaby – ein kleiner Bub – kam um 4.03 Uhr zur Welt“, berichtet der Pressesprecher. Einen Einblick in das Angebot der Geburtshilfe Starnberg am Krankenhaus Wolfratshausen gibt es auch auf der Website www.hebammen-wolfratshausen.com.

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