Ohne Nachteil ins Arbeitsleben

Oberland Werkstätten ehrt ihre 32 Absolventen für Praxis und Theorie

Die erfolgreichen Abschlussschüler der vier Oberland-Betriebswerkstätten Gaißach, Polling, Geretsried und Miesbach nahmen in der Penzberger Stadthalle ihre Zeugnisse entgegen.

Gaißach/Penzberg – Jüngst lud die Oberland Werkstätten GmbH zum ersten Mal alle Absolventen des Berufsbildungsbereichs der vier Betriebe – darunter die in Gaißach ansässige Einrichtung – in die Stadthalle Penzberg ein, um den erfolgreichen beruflichen Abschluss zu feiern.

Oliver Gosolits, Geschäftsführer der Oberland Werkstätten, eröffnete die Veranstaltung und lobte neben Absolventen auch ihre Bildungsbegleiter für ihr Engagement. „Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, und Bildung ist ein wertvolles Gut, das jedem zusteht“, sagte Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner. Auch Michael Reinhart von der Agentur für Arbeit in Weilheim machte deutlich, wie unerlässlich die berufliche Bildung und die damit einhergehende Qualifizierung für das Arbeitsleben ist. Stolz nahmen die 32 Absolventen ihre bundesweit einheitlichen Zertifikate entgegen.

Im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen lernen Menschen mit Behinderung unterschiedliche Arbeitsfelder kennen, absolvieren verschiedene Ausbildungseinheiten und qualifizieren sich praktisch und theoretisch für das Arbeitsleben.

Diese Ausbildung dauert zwei Jahre und wird von jedem „Neuankömmling“ durchlaufen. Neben fachlichen Ausbildungsinhalten stehen bei der Oberland Werkstätten das Erlernen von sozialen Verhaltensweisen wie etwa Pünktlichkeit, das kollegiale Miteinander sowie die Persönlichkeitsstärkung im Fokus. „In diesen zwei Jahren sehen wir immer wieder, wie positiv sich ein neuer Mitarbeiter entwickelt und einen passenden Arbeitsplatz findet“, erklärt Gosolits. dwe

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