In acht Jahren amortisiert

Photovoltaikanlage auf Dach der Mehrfachturnhalle

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eine großflächige Photovoltaikanlage soll die neeue Mehrfachturnhalle am Geretsriederr Schulzentrum erhalten. 

Geretsried – Im Zuge der Errichtung der Mehrfachturnhalle am Schulzentrum Geretsried entsteht eine große Dachfläche, die aufgrund der Neigung und Ausrichtung gut für eine Photovoltaikanlage geeignet wäre. Der Schul- und Bauausschuss des Kreistags steht dem positiv gegenüber. Die Verwaltung wird nun tiefer in die Planung einsteigen.

Da aus statischer Sicht nichts dagegen spricht und das Dachsystem grundsätzlich geeignet ist, wurde das Elektroplanungsbüro um eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gebeten. Die wurde dem Fachgremium nun vorgestellt. Auf den 1.400 Quadratmetern Dachfläche wäre genug Platz für die knapp 600 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die für eine grobe Vorberechnung herangezogen wurde. 105.000 Euro würde die Anlage kosten. Und nach acht Jahren, so die Verwaltung, wäre der Preis amortisiert. Die Laufzeit liegt dem Vernehmen nach bei 25 Jahren. So sei am Ende gar mit einem gewinn von 200.000 Euro zu rechnen – bei einem angesetzten Strompreis von 0,20 Euro pro Kilowattstunde. 80 Prozent des über die Photovoltaikanlage erzeugten Stroms würde für den Eigenbedarf genutzt, „wir können viel Strom vor Ort erzeugen“, erklärte Hauptamtsleiter René Beysel, der so die relativ hohe Einsparung beim Strombezug skizzierte. Die Kreisräte in dem Ausschuss sahen das Vorhaben durchaus als sinnvoll an. Landrat Niedermaier etwa empfahl, „wir sollten da drauf einsteigen“. Und Klaus Heilinglechner warb auch dafür, solche Flächen zur Stromgewinnung zu nutzen. Schließlich habe man sich dem Ziel der Energiewende Oberland verschrieben, bis ins Jahr 2035 energieautark zu werden. Nikolaus Trischberger (CSU) monierte indes, weshalb die Idee zur Photovoltaikanlage erst so spät auf den Tisch kommt. Ob das Auswirkungen auf die abgestimmten Planungen habe, wollte er wissen. Beysel verneinte dies. Die sich immer ändernden Rahmenbedingungen beim Energieeinspeeisegesetz würden eben eine langfristige Planung solch einer Anlage nicht möglich machen. Aktuell sei das aber eine recht einfache Rechnung, so Beysel. Und abschließend: „Die Anlage ist ökologisch wie ökonomisch sinnvoll.“ Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung nun mit einer genauen Kostenplanung. tka

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