Pläne für Planfeststellung der S-Bahn-Verlängerung liegen in den Rathäusern aus

Präsenzbibliothek zur S7

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Die Pläne zur S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried liegen in den Rathäusern aus: Dort können sie bis zum 13. Februar von den Bürger eingesehen werden.

Nordlandkreis – Immer wieder hatte sich der Termin verzögert, seint Montag ist es nun soweit: Die Planfeststellungsunterlagen zur S7-Verlängerung liegen in den Rathäusern Geretsried, Wolfratshausen und Königsdorf aus. Bis zum 13. Februar können die Bürger die Dokumente einsehen.

In Wolfratshausen wird es im Rathaus zwei Auslegeorte geben. Wer die elektronische Form bevorzugt, geht ins Bürgerbüro und blättert sich dort am Bildschirm durch die Unterlagen. Möglich ist das montags, dienstags, mittwochs und freitags, jeweils von 8 bis 12.30 Uhr, sowie donnerstags von 8 bis 18 Uhr. Zusätzlich werden die Dokumente im Bauamt zugänglich gemacht – im Neubau, zweiter Stock, Zimmer 2. Dort kann man entweder zu den sieben Leitzordnern greifen und durchs Papier blättern oder sich wie im Bürgerbüro an einen PC setzen und sich elektronisch informieren. Die „Öffnungszeiten“ sind hier die selben wie im Bürgerbüro. Außerdem kann man montags, dienstags, mittwochs, von 14 bis 17 Uhr um Einsicht bitten. Weil das Rathaus dann aber für den normalen Besucherverkehr geschlossen ist, müssen Interessierte beim Eingang des Bürgerbüros klingeln und um Einlass bitten. Der erfolgt dann über den Personaleingang an der Seite. „Es wird die ganze Zeit jemand neben den Leitzordnern sitzen und aufpassen, dass kein Blatt weg kommt“, sagt Susanne Leonhard vom Bauamt Wolfratshausen. Sie informiert zudem darüber, dass es aufgrund des Urheberrechts ausgeschlossen ist, die Unterlagen zu fotokopieren oder zu fotografieren. „Es heißt ausdrücklich, dass Einsicht genommen werden darf – das ist etwas anderes als es zu vervielfachen. Sonst hätte man es auch ins Internet stellen können, wo es sich jeder hätte ausdrucken können“, so Leonhard. Sie weist darauf hin, dass die Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Bürgern für Erklärungen zu den ausliegenden Unterlagen nicht zur Verfügung stehen können. Detailfragen wird man auch im Geretsrieder Rathaus nicht beantworten können, so Bauamtsleiter Jochen Sternkopf. „Soweit wir allerdings dazu in der Lage sind, werden wir die Planung erläutern“, sagt er. In elektronischer Form wird man die Unterlagen in Geretsried nicht zugänglich machen. Dort werden die sieben Aktenordner im Büro von Sternkopf (Zimmer 19) und in dem seines Kollegen Jan Klinger (Zimmer 15) einsehbar sein – während der allgemeinen Dienststunden. Im Foyer vor dem Bürgermeisterbüro (Zimmer 130) hängt die Planung auf Tafeln bereits jetzt im Maßstab 1:1000. Im Königsdorfer Rathaus ist die öffentliche Auslegung der Unterlagen ebenfalls schon geplant. Es wird sie ausschließlich in Papierform geben. Im Sitzungssal (Raum 6, EG) kann zu den normalen Öffnungszeiten in den Dokumenten geblättert werden. Auch hier gilt: nur gucken, nicht vervielfältigen. Darüber wird jeder Interessierte vorab informiert. „Wir werden es genauso handhaben, wie bei der Auslegung unserer Bau- oder Flächennutzungspläne – es wird niemand daneben sitzen und aufpassen“, sagt Bauamtsleiter Andreas Baumann. Bislang habe das nie Probleme gegeben. Wer Fragen zur Trasse hat, den wird Baumann nicht allein lassen, wie er betont. Doch tiefer gehende Detailfragen wird auch er nicht beantworten können. dae

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