Plätzchenvernichtungsfest und Anschwimmen

Dem kalten See getrotzt

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Schnell gehen musste es beim Weg rein in das eisig kalte Wasser und auch beim Rückweg konnte es dem ein oder anderen nicht schnell genug gehen – sichtlich Spaß hatten dennoch alle, die beim DLRG-Anschwimmen am Starnberger See teilgenommen hatten.

St. Heinrich – Die vorübergehende Schließung des Ascholdinger Hallenbades bestimmte auch zahlreiche Unterhaltungen am Rande des traditionellen Plätzchenvernichtungsfestes und des Anschwimmens der DLRG-Ortsgrupe Schäftlarn-Wolfratshausen. 

Die DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen hat wie seit mehreren Jahren am Dreikönigstag ihre Mitglieder zu heißem Punsch und mitgebrachten Plätzchen an die Wasserrettungsstation St. Heinrich geladen. Diese Veranstaltung, die zur Einführung „Plätzchen-Vernichtungs-Fest“ getauft wurde, fand heuer nun schon zum sechsten Mal statt – und so mancher Wasserretter sprach da von einer festen Tradition. Die DLRG richtet keine eigene Weihnachtsfeier in der „staaden Zeit“ vor den Feiertagen aus, alternativ aber zum Neujahr dann das Stelldichein an der Rettungsstation in St. Heinrich.

Am Dreikönigstag kamen wieder viele Mitglieder, Freunde und Förderer bei strahlendem Sonnenschein und 15 Grad zur Wasserrettungsstation. Der Starnberger See ist aktuell eisfrei, also konnte auch das Anschwimmen stattfinden. Die rund 20 Schwimmer sind nach ihrer kurzen Runde um die Boje, an der im Sommer das große Boot hängt, allerdings ganz schnell wieder zurück zur Station geschwommen, um sich warm zu duschen: Kein Wunder, denn die Wassertemperatur beträgt gerade einmal 5 Grad, der See ist also eisig kalt. Trotzdem war das natürlich ein Heidenspaß. Großes Thema bei den Gesprächen rund um die wärmende Feuerschale war dann die weiter anhaltende Schließung des Hallenbads Ascholding. Der Starnberger See ist keine Alternative – mehr als die 200 Meter beim Anschwimmen gehen bei den aktuellen Temperaturen eben nicht. Gerade jetzt zur Winterzeit, die für die DLRG eigentlich die Ausbildungszeit ist, trifft die Wasserretter der Wegfall der Trainingsstätte natürlich besonders hart. Uns so gab es einen einvernehmlichen Neujahrswunsch der DLRGler: Nämlich, dass diese Situation bald ein Ende hat und den Wasserrettern der DLRG demnächst wieder eine geeignete Trainingsstätte zur Verfügung steht.tka

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