Polizei auf Rinderjagd

Nachtwanderung: Beamten stellen acht Kühe nahe der S7-Trasse

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Acht Rinder konnten Beamte der Landes- und Bundespolizei zwischen Icking und Ebenhausen einfangen. Die S-Bahnen mussten zeitweise auf Sicht fahren.

Icking/Schäftlarn – Cowboys „spielen“ mussten am frühen Samstagmorgen beamte der Landes- und Bundespolizei zwischen Icking in Ebenhausen: Ihnen gelang es, mehrere entlaufene Rinder zu lokalisieren, „einzukesseln“ und ihrem Beisitzer zuzuführen.

Gegen 00:45 Uhr ging die Meldung zur Sichtung der entlaufenen Kühe bei der Polizei ein. Tatsächlich wurden die Tiere dann in der Gemeinde Icking, Ortsteil Schützenried, zwischen der B11 und der Bahnlinie aufgefunden und mittels Flatterband „eingekesselt“. Zusammen mit dem Besitzer und dessen Familienmitgliedern gelang es, die acht Rinder zu ihrer ursprünglichen Weide zurückzuführen und sicher „hinter Schloss und Riegel“ zu bringen. Gegen 2:30 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. Ein zur „Fahndung“ bereits gestarteter Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim konnte frühzeitig wieder abdrehen. Zu bahnbetrieblichen Auswirkungen kam es kaum, weil Züge und S-Bahnen „auf Sicht“ fahren konnten. Wie die Rinder ausbrechen konnten, ist nicht bekannt. Dafür mutierten die Beamten zu Lyrikern. Denn denn die aus dem Verkehrsunterricht allseits bekannte Eselsbrücke „Siehst des Polizisten Brust oder Rücken, musst du auf die Bremse drücken“ wurde kurzerhand umgedichtet zu: „Siehst du des Polizisten Brust oder Rücken, wird er dich zurück zur Weide schicken.“ tka

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