Baugenossenschaft Lenggries erzielt 110.000 Euro Gewinn

Problem sind Energiekosten

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Aufsichtsrats-Vorsitzender Robert Huber (l.) gratulierte der Vorstandssprecherin Maria Haubner und Aufsichtsrat Michael Amstein, die beide in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Lenggries – Es war die letzte Generalversammlung der Baugenossenschaft Lenggries, die am Freitagabend im Alpenfestsaal über die Bühne ging.

Nach der dort beschlossenen Änderung der überarbeiteten Satzung, wurde das alljährliche Treffen ab sofort in Mitgliederversammlung umbenannt. In knapp unter einer Dreiviertelstunde wurde die Tagesordnung durchgezogen, wobei Robert Huber, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, und Maria Haubner, die Sprecherin der Vorstandschaft ausnahmslos von glänzenden Zahlen berichten konnten. Bei einer Bilanzsumme von knapp 50 Millionen Euro war im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Gewinn von fast 110.000 Euro erwirtschaftet worden. Davon gehen knapp 60.000 Euro in die freie Rücklage, während der Rest als vierprozentige Dividende auf die Geschäftsguthaben der derzeit 1.595 Genossen ausgeschüttet wird. „Insgesamt konnten wir einen Überschuss von rund 1,4 Millionen Euro erwirtschaften. Damit haben wir das Vorjahresergebnis von knapp 1,2 Millionen erneut übertroffen“, freute sich Huber. Ein immer größer werdendes Problem seien allerdings die stets steigenden Energiekosten: „Deshalb setzen wir bei unseren Sanierungs- und Modernisierungs-Maßnahmen vermehrt auf Dämmung und erneuerbare Energien. Erfolgreich ist auch die Modernisierung am Emil-Stahl-Weg nahe dem Lenggrieser Ortsteil Fleck durchgezogen worden. Dort waren zwei Häuser mit je vier Wohnungen abgebrochen und nun mit je fünf Wohneinheiten wieder aufgebaut worden. Zudem wurde das Haus Nummer vier mit neun Wohnungen generalrenoviert. Es wurde mit zeitgemäßer Wärmedämmung, Pelletheizung, neuen Fenstern und Türen versehen. „Das renovierte Haus konnte erst kürzlich an die Mieter übergeben werden“, erklärte Maria Haubner. Über 900.000 Euro wurden aus Eigenmitteln investiert. Zurückgestellt wurde vorläufig die Sanierung von Haus Nummer zwei, das fast leer steht. Ebenso zurückgestellt der Neubau an der Alten Straße in Kochel. Der Altbestand ist abgerissen und entsorgt worden. „Ein Neubau ist wegen mangelnder Nachfrage nicht geplant.“ Genauso zügig wie die Berichte dann auch die Entlastungen sowie die anstehenden Neuwahlen. Hier wurden Haubner als Vorstandssprecherin und Michael Amstein für den Aufsichtsrat in ihren Ämtern bestätigt. Ewald Scheitterer

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