Projektsteuerer aktualisiert Berechnungen für Hallenbad-Bau

Kostenanteile stehen fest

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Spätestens 2020 soll das alte Hallenbad an der Jahnstraße geschlossen werden.

Geretsried – Ute Raach, Geschäftsleiterin im Geretsrieder Rathaus, stellte in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die aktualisierten Kostenbeteiligungen für den Bau des interkommunalen Hallenbads vor.

Herausgerechnet wurde die ursprünglich eingeplante Sauna, für die später noch ein privater Investor gefunden werden soll. „Die Aufteilung der Kosten auf die beteiligten Kommunen erfolgt nach einem Verhältnis, das ganz zu Beginn der Beratungen zum Bauprojekt mal festgelegt wurde“, erklärte Raach. Demnach würden Geretsried 64,5 und die beteiligten Kommunen 34,5 Prozent des 15-Millionen-Euro-Projekts übernehmen. Das würde bedeuten: 9,7 Millionen Euro zahlt Geretsried, 5,3 Millionen Euro die Kommunen und der Landkreis. Da jedoch vorab vereinbart wurde, dass den Kommunen höchstens eine Baukostensteigerung von 15 % übertragen wird, übernimmt die Stadt Geretsried einen zusätzlichen Anteil. Denn Ende 2013 lag die Kostenschätzung noch bei 11,9 Millionen Euro. Um die in vier Jahren erfolgte Steigerung von 26 % auszugleichen, übernimmt die Stadt deshalb einen zusätzlichen Anteil von 485.000 Euro. So reduziert sich der Anteil der Kommunen und des Landkreises von 5,3 auf 4,8 Millionen Euro. Von diesen Anteilen abgezogen wird die Fördersumme des Freistaates Bayern, die bei 4,2 Millionen Euro liegt. Demnach reduziert sich der Beitrag Geretsried auf 9,4 Millionen. Für die Kommunen bleiben knapp 1,4 Millionen Euro übrig, die sich wie folgt aufteilen: Dietramszell 71.571 Euro, Egling 70.090 Euro, Eurasburg/Beuerberg 39.487 Euro, Icking 37.513 Euro, Königsdorf 58.491 Euro, Münsing 39.487 Euro, Wolfratshausen 248.524 Euro, Landkreis 824.795 Euro.

CSU-Stadtrat Volker Reeh wollte wissen, was bei einer weiteren Baukostensteigerung passiere. „Dann haben wir Pech gehabt. Die zusätzlichen Kosten bleiben an Geretsried hängen“, entgegnete Zweiter Bürgermeister und Sitzungsleiter Hans Hopfner (SPD). Am Ende befürwortete der Haupt- und Finanzausschuss nach kurzer Debatte einstimmig die vorgestellte Kostenverteilung und beschloss, diese Kostenanteile in die Anlagen der Vereinbarung aufzunehmen. Die Verwaltung wurde außerdem beauftragt, die Vereinbarung an die Kommunen zu versenden. Schon im Februar soll die Rodung des Waldstücks am Schulzentrums erfolgen, sodass das interkommunale Hallenbad im Idealfall in zwei Jahren eröffnet werden kann.Peter Herrmann

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