Radlgaragen am Ickinger Bahnhof

Gemeinde Icking will bei neuer Bike+Ride-Offensive mitmachen – Fahrradgaragen geplant

Icking Bahnhof Fahrradstellplatz
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Bahnhof Icking: mit den alten Radlständern soll bald Schluss sein

Icking – Am Ickinger Bahnhof soll es statt der alten Radlständer bald modernere Abstellmöglichkeiten sowie Sammelschließanlagen für teure Bikes geben.

Mit der sogenannten Bike+Ride-Offensive wollen das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn den Ausbau von Radlständern an kleineren Bahnhöfen voranbringen und Gemeinden, die für den Unterhalt aufkommen müssen, mit einem fast zu 100 Prozent förderfähigen Programm unter die Arme greifen. Ziel ist es, die Pendler und Fahrgäste zum Umsteigen vom Auto aufs Rad zu bewegen.

Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI) stellte dem Gemeinderat jüngst erste Planungsüberlegungen vor. Die Anlage sei veraltet, da an den offenen, als „Felgenkillern“ verschrieenen Fahrradständern, sich der Rahmen nicht praktikabel absperren ließe. „Zudem wünschen sich Pendler dringend, ihre teuren Bikes sicher wegschließen zu können“, so die Rathauschefin weiter.

Deshalb ist eine kostenpflichtige Sammelschließanlage auf der Fläche des alten Kiosks am Ickinger Bahnhof angedacht, auch wenn dafür Parkplätze wegfallen müssten – bei zwei Fahrradgaragen müssten bis zu sechs Stellplätze weichen. Bei den Fahrradständern am Bahnsteig Richtung München ist an eine Doppelstockanlage gedacht, diejenigen auf der anderen Seite sollen erneuert werden. Susanne Hauck

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