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Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking für Verbraucherbildung ausgezeichnet

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Von: Franca Winkler

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Das Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking.
Das Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“. © Winkler

Icking – Für ihren Einsatz in der Verbraucherbildung werden in diesem Jahr 77 Schulen in ganz Bayern als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet. Darunter das Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium aus Icking.

Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden an die Schulen: „Schon für junge Verbraucherinnen und Verbraucher steckt der Alltag voller Herausforderungen. Konsumentscheidungen sind beispielsweise aktuell von rasant steigenden Preisen geprägt.“

Glauber wolle Kinder und Jugendliche frühzeitig und bestens auf wichtige Themen wie Ernährung, Finanzen oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet vorbereiten. Hier animiere das Programm ‚Partnerschule Verbraucherbildung Bayern‘, Schulen zu einer Vielzahl altersgerechter und kreativer Aktionen.

Es freue ihn, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und tolle Ergebnisse erzielt haben, berichtet der Verbraucherschutzminister.

Wichtige Alltagsfragen

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hob hervor: „Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie schützen wir unsere persönlichen Daten im Netz? Mit unserer Initiative Partnerschule Verbraucherbildung Bayern informieren wir unsere Schülerinnen und Schüler über wichtige Alltagsfragen – umfassend und passgenau.“

Das sei ein wertvoller Beitrag für die Alltagskompetenzen der jungen Menschen im Freistaat. „Ich danke daher allen Schulen für ihren großen Einsatz und gratuliere ganz herzlich zur Auszeichnung“, zeigt sich Piazolo begeistert.

Das Programm ‚Partnerschule Verbraucherbildung Bayern‘ widmet sich unterschiedlichen Themengebieten aus dem Alltag: Stehen in den Grundschulen vor allem Fragen zu gesunder Ernährung, Müllvermeidung oder Umgang mit Geld im Vordergrund, geht es bei älteren Schülern zum Beispiel auch um Datenschutz beim Surfen im Internet, Verhaltensregeln in sozialen Netzwerken oder vegane Ernährung, heißt es in der Mitteilung.

Konsumentscheidungen eigenverantwortlich und reflektiert treffen

Ziel des Projekts sei es, bereits in der Schule fundierte Alltagskompetenzen zu vermitteln, damit junge Menschen ihre Konsumentscheidungen zunehmend eigenverantwortlich und reflektiert treffen können.

Das Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verbraucherschutz- und Kultusministerium in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KFDB. Durch verschiedene Projekte, Schulaktionen und Ausstellungen sollen Schüler motiviert werden, sich mit mindestens zwei Verbraucherthemen intensiver zu beschäftigen.

Teilnehmende Schulen konnten heuer aus den Themen ‚Lebensmittel regional oder aus aller Welt – was kommt auf den Tisch?‘, ‚Mein Geld, meine Daten – gut im Griff?‘ wählen und/oder alternativ ein freies Thema aus den Bereichen ‚Alltagskompetenzen und Lebensökonomie‘ bearbeiten.

Am Gymnasium Icking wurde das Thema ‚Mein Geld, meine Daten‘ in den zehnten Klassen bearbeitet. Philipp Trommer, der zuständiger Lehrer, zeigte sich begeistert: „Das ist eine schöne Anerkennung.“ Zumal die Schule zum ersten Mal teilgenommen hat.

Die sechsten Klassen widmeten sich der Herkunft der Lebensmittel im Rahmen des Religionsunterrichtes. Das Gymnasium möchte nun für die Zukunft ein Konzept entwickeln wie Themen dieser Art in den Schulunterricht integriert werden können. Weiterführende Informationen und den Auszeichnungsfilm 2022 gibt es auf www.verbraucherbildung.bayern.de.

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