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Rennauftakt am Weltcup-Hang in Lenggries: Romy Ertl und Quirin Lechner dominieren Konkurrenz

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Von: Ewald Scheitterer

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Quirin Lechner vom SV Wackersberg-Arzbach.
Quirin Lechner vom SV Wackersberg-Arzbach. ©  ejs

Lenggries – Die beiden Überflieger auf dem Lenggrieser Weltcup-Hang waren jüngst Romy Ertl (SC Lenggries) und Quirin Lechner (SV Wackersberg-Arzbach).

Während die Tochter des Ex-Ski-Asses Martina Ertl an drei von insgesamt vier Riesenslalom-Läufen jeweils die Tages-Bestzeit einfuhr, gelang dieses Kunststück dem schnellen Buben aus dem Nachbardorf sogar bei allen vier Durchgängen.

„Besser kann’s fast nicht sein“, strahlte Karl Gerg, Vorsitzender des ausrichtenden Lenggrieser Skiclubs, als mit zwei Riesenslaloms im Rahmen der Sparkassen-Cup-Serie, jüngst der Rennbetrieb für den Winter 2021/22 am Weltcup-Hang aufgenommen wurde: Bei Kaiserwetter, leichten Plus-Graden und einem frisch beschneiten, hartem aber griffigem Hang gingen die beiden Rennen in jeweils zwei Durchgängen über die Bühne.

Da merkte man den jungen Ski-Rennfahrern, der Altersklassen U16 und U14, die Freude am Wettkampf richtig an, als sie nach unendlich vielen Trainingswochen endlich wieder den Kampf gegen die Uhr und gegen die Konkurrenz aufnehmen konnten. „Immer nur trainieren ohne Wettkämpfe das macht auf Dauer auch keinen Spaß. Und die Lenggrieser haben diese beiden Rennen in gewohnt souveräner Form ausgerichtet“, betonte Paul Chini, Vorsitzender des Skiverbands Oberland.

Auch wenn die bestens präparierte Piste auch noch den letzten der knapp 100 Teilnehmer gute Bedingungen bot, so war die Ausfallquote bei den Buben des zweiten Durchgangs relativ hoch. „Der Lauf war etwas schneller gesteckt und gerade die Besseren sind da richtig mit Vollgas reingefahren.

Wenn dann der Außenski nicht richtig belastet wurde, hat ein kleiner Schlag ausgereicht und die Bindung ist aufgesprungen“, erklärte Gerg. Lediglich um die Winzigkeit von neun Hundertstelsekunden hatte Romy Ertl in der U16 den Sieg verpasst; der dann an Antonia Gerner (SC Bad Tölz) ging, die am Vortag noch Rang zwei belegt hatte. Gina Oberhuber (SC Reichersbeuern) hatte als drittplatzierte das Stockerl komplettiert.

Ruhige Linie

Bei den schnellen Buben führte allerdings kein Weg an Quirin Lechner vorbei. Auffällig dabei, dass der kleine Ski-Rennfahrer seine Spitzenzeit durch seine technischen Fähigkeiten und seine ruhige Linie herausholte. Im Gegensatz zur direkten Konkurrenz, die vor allem auf Kraft und Brechstange setzte.

Erfolgreich auch Vincent Erlacher (SC Rottach-Egern) der am ersten Tag Platz zwei und am zweiten Rang drei belegte. Hier hatte dann Alexander Zitzmann am Sonntag den zweiten Platz belegt. Noch am Samstag war er im zweiten Lauf bereits im oberen, steilen Streckenteil des Weltcup-Hangs ausgeschieden.

In der U14 dominierte an beiden Tagen Max Holzinger (SC Rottach-Egern), während sein Clubkamerad Marinus Schurig zweimal Platz drei belegte. Platz zwei ging am ersten Tag an Andreas Aumann (SC Kreuth) und am zweiten an Leonhard Wustmann (SC Bad Tölz).

Auch er war am Vortag im zweiten Lauf ausgeschieden. Bei den jüngeren Mädchen war gegen Doppelsiegerin Carla Oberhuber (SC Reichersbeuern) kein Kraut gewachsen. Jeweils Rang zwei konnte hier Julia Machl (SC Ostin) belegen. Auf Platz drei landete Anna-Maria Grünwalder, einen Tag später Amelie Zemann, beide (SC Bad Tölz).

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