19. Rosentage: 18. bis 21. Mai in den drei Klostergärten

Über 180 Aussteller

Präsentierten am Dienstag das Programm der 19. Tölzer Rosentage (v.l.): Veranstalterin Michaela Dorfmeister. Susanne Frey-Allgaier und Melanie Stiens von der Tourist Info sowie Mitarbeiterin Dagmar Wiese

Bad Tölz – Die Rosen- und Gartentage sind ein fester Bestandteil des vielfältigen Tölzer Veranstaltungskalenders. Die 19. Auflage findet heuer am Pfingstwochenende vom 18. bis 21. Mai an vier Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr in den drei Klostergärten statt. 

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf den Rosen, von denen es hunderte Sorten gibt. In Bad Tölz will man sich aber auf die „alten“ und bewährten beschränken. Irgendeine neumodische Sorte in Knallorange wird nicht zu sehen sein. „Unsere Lieblinge sind alte Rosen, die schon seit einigen hundert Jahren existieren“, sagte Veranstalterin Michaela Dorfmeister am Dienstag bei der Vorstellung des Programms. Schließlich sind die Tölzer Rosentage aus Sicht der Organisatorin echte Gartentage - und „keine Schicki-Micki-Veranstaltung“. Das bedeutet, dass es auch wieder in umfangreiches Rahmenprogramm mit musikalischen Darbietungen (ohne Verstärker) und zahlreichen Referaten in den Klostergärten sowie in einem Raum im ehemaligen Franztiskanerkloster gibt. So wird die Kräuterpädagogin Jutha Bartl über Heilkräuter und Beraterin Elisabeth Vogel über Feng Shui sprechen, ein Thema, das immer gut ankommt, auch wenn es in den letzten Jahren bei den Rosentagen nicht vertreten war.

Natur- und Gartenfreunden sind meist auch umweltfreundliche Energie und Mobilität wichtig. Auf den Rosentagen präsentieren deshalb die Tölzer Stadtwerke sowie der US-Amerikanische Autohersteller Tesla ihre Solarbatterien, die Sonnenenergie tagsüber speichern und dann abgeben, wenn im Haus Strom benötigt wird. Außerdem stellen die beiden Firmen aktuellen Modelle an E-Bikes und Elektro-Autos vor.

Wolfgang Strecker informiert über neue Beschichtungen, die Hausbesitzern auf Jahre hin das Neu-Eindecken ihres Daches ersparen soll und Heilpraktikerin Uschi Mensing berät zu Elektrosmog und weiterer schädlicher Strahlung. Außerdem wird für 20 Euro Gebühr eine kurze, aber professionelle Beratung zur Gartenplanung angeboten. Dazu muss man einen (mit Nordpfeil versehenen) Plan seines Grundstücks mitbringen.

Aus dem Programm der heurigen Rosen- und Gattentagen hebt Dorfmeister außerdem den österreichischen Verein „Green World“ hervor, der alte Gemüsesorten präsentiert und Setzlinge verkauft. Oder auch eine Firma, die auf dem Rasenstück vor der Tourist-Info diverse Terrassenplatten vorführt. Jazz und Country, Folk und Chansons, Drehorgelklänge und mittelalterliche Tänze: Musikalische Darbietungen sind ein fester Bestandteil der Rosentage. Dazu kommt wie immer ein umfangreiches Bewirtungs-Angebot, unter anderem wird auch wieder der Fischbacher Frauenkreis mit seinen Kuchen vertreten sein.

Der Eintritt beträgt heuer sieben Euro. Das erscheint der stellvertretenden Kurdirektorin Susanne Frey-Allgaier nicht zuviel: „Jede andre Ausstellung dieser Art kostet mehr als die Tölzer Rosentage.“ Eine Dauerkarte gibt es für 15 Euro. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt.

Es gibt auch heuer wieder einen kostenlosen Zubringerdienst mit dem Stadtbus 1, der im Stundentakt der BOB vom Bahnhof über die Großparkplätze an der Flinthöhe zu den Rosentagen fährt. Weitere Infos - auch über Parkplätze - im Internet unter www.rosentage. de. bo

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