Vollsperrung auf A 95

Münsing: Sattelzug kracht in Mittelleitplanke und dreht sich um 180 Grad

Blaulicht
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Für Absperrmaßnahmen war die Feuerwehr Münsing im Einsatz.

A 95/Münsing - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kollidierte ein Sattelzug mit der Mittelschutzleitplanke. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Weilheim mitteilt, befuhr der Sattelzug die A 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen und kam zwischen den Anschlussstellen Wolfratshausen und Seeshaupt ins Schleudern. Grund war laut Polizei die schneeglatte Fahrbahn. Schließlich kollidierte das Fahrzeug mit der Mittelschutzleitplanke und drehte sich um 180 Grad. Auf der linken Fahrspur kam der Sattelzug dann zum Stehen. Der 43-jährige Fahrer, aus dem Landkreis Freising, blieb augenscheinlich unverletzt und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht, heißt es in der Mitteilung.

„Der Sattelzug, bei dem ein Sachschaden in Höhe von circa 50.000 Euro entstand, war noch bedingt fahrbereit und konnte nach Vollsperrung gedreht und an einem circa zwei Kilometer entfernten Autobahn-Parkplatz abgestellt werden“, berichtet Hauptkommissar Julius Metz. An der Mittelschutzleitplanke wurden insgesamt 15 Felder massiv beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt in etwa 5.000 Euro. Die Vollsperrung, der Richtungsfahrbahn Garmisch-Partenkirchen blieb ca. 1,5 Stunden bestehen.

Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit wurden nur wenige Verkehrsteilnehmer behindert. Für Absperrmaßnahmen war die Feuerwehr Münsing mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften im Einsatz. Außerdem waren drei Räumfahrzeuge der Autobahnmeisterei Starnberg für die Beseitigung der verschmutzen und verschneiten Fahrbahn im Einsatz. An der Unfallstelle wurde ein Geschwindigkeitstrichter aufgrund der beschädigten Mittelschutzplanke eingerichtet. gv

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