Von den Alpen zum Atlantik

Segelflugzentrum Königsdorf: Geschwindigkeit von 103 Kilometern pro Stunde brachte zweitbeste Ligawertung

die französische Atlantik Küste mit herrlichem Blick auf die dortige Steilküste
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Früh in Königsdorf gestartet, überflog Mathias Schunk am Samstag Nachmittag die französische Atlantik Küste mit herrlichem Blick auf die dortige Steilküste.

Königsdorf – Das beste Segelflugwetter der fünften Runde der Segelflug Bundesliga fand einmal mehr im Flachland statt. Die Piloten des Segelflugzentrums Königsdorf machten das beste draus. Mathias Schunk flog dabei bis zum Atlantik in Nordfrankreich.

Aufgrund der Wetterlage hatte sich Mathias Schunk, gemeinsam mit zwei alten bekannten aus Aalen einen Flug zum Atlantik vorgenommen. Um neun ist Schunk gestartet, um sich mit den anderen auf der schwäbischen Alb zu treffen. Von da ging es gemeinsam Richtung Saarland, um dann entlang der französisch-belgischen Grenze weiter nach Nordwesten zu fliegen. Zwischen Calais und Le Havre erreichten sie um halb fünf, wie geplant die Atlantikküste.

„Das war ein unfassbarer Blick, morgens noch die Alpen gesehen und dann auf einmal über dem offenen Meer zu segeln“, berichtet der 55-jährige von diesem ungewöhnlichen Flug. „Wir hatten sogar das große Glück, als wir in ausreichender Flughöhe kurz über das Meer hinausflogen einen Abschnitt mit einer imposanten Steilküste zu erwischen“, freut sich Schunk weiter über diesen Flug.

Zweitbeste Ligawertung

Am Ende landete das Trio nach knapp 900 Kilometer langer Flugstrecke, wie zuvor angedacht in Bailleau, südwestlich von Paris, wo gerade die französischen Segelflugmeisterschaften begonnen hatten und Schunk konnte mit 103 km/h die zweitbeste Ligawertung des SFZ beitragen. Schneller war nur Johannes Beyer mit 111 km/h, der nördlich von Nürnberg auf einem Trainingslager des Junioren Kaders gestartet war.

Das Trio um Mathias Schunk setzte dann seinen Wandersegelflug Richtung Provence fort, um wieder nach Deutschland zurückzukehren. In Königsdorf flogen Hans Trautenberg, Markus Seelig und Peter Haitz in den Vorbergen zwischen Inn- und Lechtal Schnitte zwischen 73 und 92 km/h und hievten das SFZ damit nicht nur auf den dritten Rundenplatz internationalen Alpenliga, hinter den Italienern vom AVL AeC Lariano und der SG Bad Ragaz aus der Schweiz, sondern auch wieder zurück an die Tabellenspitze.

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