Skigebiete nehmen Fahrt auf

Sicherheitslage auf dem Sudelfeld, Spitzingsee und Brauneck normalisiert sich

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Auf den Alpen Plus Skigebieten im Landkreis nimmt der alpine Sport nach dem heftigen Wintereinbruch wieder Fahrt auf.

Lenggries/Landkreis – Der heftige Wintereinbruch ist vorbei, der Katastrophenfall im Landkreis aufgehoben: Somit entspannt sich auch die Lage in den sogenannten Alpen Plus Gebieten. So nehmen die Skigebiete Brauneck, Wallbergbahn, Sudelfeld und Spitzingsee wieder ihren normalen Betrieb auf. Gefahr vor Lawinen besteht weiterhin.

„Das war eine harte Woche“, berichtet Peter Lorenz, Sprecher der Alpen Plus Gebiete. „Unsere Mitarbeiter haben die vergangenen Tage unter schwierigen Bedingungen Dächer frei geschaufelt, Lifttrassen freigeräumt, Lawinen gesprengt und umgeknickte Bäume beseitigt.“

Doch bevor es soweit war, gab es einiges zu erledigen: Im Skigebiet Brauneck war ein Baum auf das Seil des Finstermünz-Sesselliftes gestürzt. Auch die Wallbergbahn musste den Betrieb wegen der Schneelast und teils wegen Starkwind in der vergangenen Woche mehrfach einstellen. Ebenso das Skiparadies Sudelfeld und im Skigebiet Spitzingsee (Kreis Miesbach) waren mehrfach die Zufahrtsstraßen wegen kontrollierten Lawinensprengungen komplett gesperrt. „Alle Gebiete hatten immer wieder mit der Gefahr von umknickenden Bäumen durch die hohe Schneelast zu kämpfen“, sagt Lorenz.

Nachdem sich jetzt das Wetter gebessert hat, sehe es in den Skigebieten wie „in einem Wintermärchen aus", berichtet Lorenz weiter. Dennoch stehe die Sicherheit der Skitouristen und Ausflügler weiterhin an erster Stelle“, betont Lorenz. Deshalb sperrten die Liftbetreiber trotz frischem Pulverschnees die Anlagen in den Alpen Plus Gebieten teils über mehrere Tage. Unter anderem auch weil die Einsatzkräfte von Berg- und Skiwacht, die sonst in den Gebieten unterwegs seien, anderweitig gebunden waren.

Seit Mitte der Woche laufen nun die Liftanlagen im Skigebiet Sudelfeld, Spitzingsee und Brauneck wieder weitgehend normal. „Die Schneehöhen am Berg betragen derzeit gut drei Meter“, berichtet Antonia Asenstorfer, Pressesprecherin vom Alpen Plus. Allerdings sei die Rodelbahn am Wallberg wegen Lawinengefahr im oberen Bereich nach wie vor gesperrt (Stand: 16. Januar). „Sobald diese aufgehoben ist, kann die Bahn präpariert und dann hoffentlich zeitnah geöffnet werden“, sagt Asenstorfer.

Die Gefahr drohender Lawinen erfordert im Landkreis dennoch weiterhin Straßensperren. Das Landratsamt warnt vor der Forststraße in Vorderriß-Wallgau, die B307 ab Fall, ebenso die Strecke zwischen Kaiserwacht und Sylvensteindamm sowie die Forststraße von der Jachenau nach Einsiedl. Aktuelle Informationen gibt es online auf www.lra-toelz.de/, ebenso auf den Homepages der jeweiligen Skigebiete. Eine Übersicht über zu aktuellen Angeboten, Schneehöhen und geöffneten Anlagen gibt es zudem zusammengefasst auf www.alpenplus.com. dwe

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