Solo für Robert Lug

Will für das Amt des Bürgermeisters kandidieren: FW-Stadtrat Robert Lug. Foto: Fastner

Es war zu erwarten. Die derzeitige Nummer drei will die eins werden. Robert Lug kandidiert für die Freien Wähler für das Bürgermeisteramt bei den Kommunalwahlen 2014. Das erklärte er jüngst bei der Klausurtagung der Freien Wähler. Weitere Bewerber gibt es im FW-Ortsverband derzeit nicht. Eine offizielle Nominierung ist indes frühestens ein Jahr vor der Wahl möglich.

Die Freien Wähler bringen sich auf Kurs für die Kommunalwahlen. Diskutiert wurde bei der Zusammenkunft hauptsächlich die Marschroute im Jahr 2013. Bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2014 stehen erstmals seit über 40 Jahren wieder Bürgermeister und Stadtrat gleichzeitig zur Wahl. Lug wird sich nun, sofern er nominiert wird, zumindest mit Michael Müller (CSU) messen müssen. Der steht bisher als einziger konkurrierender Kandidat fest. Weiter wollen SPD und Grüne einen Kandidaten ins Rennen schicken. Wer das ist, ist noch nicht klar. Vielleicht gibt SPD-Ortschef beim nächsten Stadtgespräch am 7. Oktober einen Hinweis zu diesem Thema. Laut FW-Vorsitzender Ellen Lutze stünden „eine Reihe großer Themen an, wie das geplante Nordlandkreishallenbad, die Diskussion der Interviews zum Leitbildprozess sowie die Verbesserung der Standort- und Raumsituation der Mittelschule“. Was das Hallenbad angeht, so glauben die Freien Wähler „entgegen vieler Unkenrufe an eine gemeinsame Lösung für Stadt, Gemeinden und Landkreis“. Ein Augenmerk lag überdies auf dem Thema Nachverdichtung. Um Einzelfallentscheidungen zu vermeiden und allen Beteiligten klare Planungsziele zu geben, unterstützen die Freien Wähler den Vorschlag von Bürgermeisterin Cornelia Irmer, nach und nach flächendeckend Bebauungspläne zu erarbeiten, „auch wenn dieser Prozess über Jahre gehen wird“, betonte Lutze. Die FW-Vorsitzende blickt weiter auf die Wahlbeteiligung: „Mit Blick auf die zahlenmäßig geringe Vertretung im Kreistag gilt es, die Wähler an die Urne zu bringen und Geretsrieder Vertreter in den Kreistag.“ rf

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